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Ostsee
Ex-Tagebau bereit für Flutung

Blick vom Merzdorfer Aussichtsturm auf den späteren Cottbuser Ostsee.
Blick vom Merzdorfer Aussichtsturm auf den späteren Cottbuser Ostsee. © Foto: Sabine Steinbeiß
dpa / 26.10.2018, 10:00 Uhr
Cottbus (dpa) Im stillgelegten Tagebau Cottbus-Nord sind alle technischen Voraussetzungen geschaffen, um Deutschlands größten künstlichen See entstehen zu lassen.

Die Fläche sei bereit für die Flutung, teilte der Tagebaubetreiber Leag auf Anfrage mit. Trotzdem könne noch kein Wasser fließen, denn es fehle die Behörden-Entscheidung zu einem Planfeststellungsverfahren.

Ein positiver Beschluss ist die Voraussetzung dafür, dass die Grube bei Cottbus geflutet werden darf. Unlängst hatte das Landesbergamt in Aussicht gestellt, noch in diesem Jahr zu entscheiden. Ein weiterer Punkt: Die monatelange Trockenheit in Brandenburg führte zu niedrigen Wasserständen in Flüssen. Sie könnte den Flutungsbeginn nach hinten verschieben, denn das Wasser soll aus der Spree kommen.

Aus der Ende 2015 planmäßig stillgelegten Braunkohlegrube soll einmal der größte künstliche See Deutschlands werden, der dann Cottbuser Ostsee heißen wird. Es wird voraussichtlich einige Jahre dauern, bis die Fläche mit Wasser gefüllt ist.

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