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Finanzen
Wünsche an den Biesenthaler Etat

Auf dem Sprung: Die Skulpturen, die innerhalb von zehn Jahren in der „Werkstatt im Freien“ entstanden, sollen jetzt in einer Dokumentation erfasst werden. „Spring!“ von dem polnischen Bildhauer Tadeusz Swiniarski gehört auch dazu. Zur Sicherheit von kleineren und größeren Passanten wurde sie komplett eingezäunt.
Auf dem Sprung: Die Skulpturen, die innerhalb von zehn Jahren in der „Werkstatt im Freien“ entstanden, sollen jetzt in einer Dokumentation erfasst werden. „Spring!“ von dem polnischen Bildhauer Tadeusz Swiniarski gehört auch dazu. Zur Sicherheit von kleineren und größeren Passanten wurde sie komplett eingezäunt. © Foto: Sergej Scheibe/MOZ
Olav Schröder / 28.10.2018, 07:00 Uhr
Biesenthal (MOZ) Der Bau einer Kita und einer Sporthalle stellen die Schwergewichte in der Biesenthaler Haushaltsplanung für 2019 dar. In den laufenden Beratungen wird aber auch über Vorhaben gesprochen, die noch nicht berücksichtigt wurden, da für sie noch keine Anträge vorliegen.

2020 sollen sowohl die neue Kita im Weprajetzky-Weg als auch die Dreifeld-Sporthalle an der Schützenstraße eröffnet werden. Übergangsweise werden zusätzliche Betreuungsplätze in der evangelischen Kita geschaffen.

Für die neue Sporthalle sollen im kommenden Jahr nach dem Haushaltsplanentwurf 1,5 Millionen Euro bereitgestellt werden. Eine Kreditaufnahme ist erst für 2020 vorgesehen. Mit knapp sieben Millionen Euro wird für die beiden großen Investitionsvorhaben zusammen gerechnet. Neben einer Kreditaufnahme wird der Bau aus Eigen- und Fördermitteln bestritten.

Während der Haushaltsberatungen ging es aber auch um Vorhaben, für die deutlich kleinere Beträge zu veranschlagen sind, die gleichwohl für viele von Bedeutung sind. Im Aushalts- und Sozialausschuss regte die Vorsitzende Lena Bonsiepen (Linke) an, für die Jugendfeuerwehr eine eigene Haushaltsposition zu schaffen und ihr so eine langfristig gesicherte Finanzgrundlage zu verschaffen.

Angesichts des Zuwachses der Jugendwehr empfahl der Ausschuss diese einstimmig. 1000 Euro sollen zum Auftakt 2019 bereit gestellt werden. Besonders das Interesse im Kinderbereich bei den „Löschmäusen“ wurde anerkannt. Die Abrechnung der Mittel wird wie bisher auch nach den Regelungen der Kulturförderrichtlinien erfolgen.

Informiert wurde außerdem über die Anfertigung einer Dokumentation der rund 35 Skulpturen von internationalen Künstlern, die im Rahmen der seit zehn Jahren bestehenden „Werkstatt im Freien“ der Biesenthaler Bildhauerein Anne Schulz entstanden sind. Gedacht wird an einen Zuschuss von 2500 Euro, die Gesamtkosten werden mit 12 000 veranschlagt.

Vom Veranstalter des Basdorfer George-Brassens-Festival liegt eine Anfrage vor, ob sich die Stadt neben anderen Unterstützern im Rahmen des Festivals im kommenden Jahr mit 1000 bis 1500 Euro an der Durchführung eines Open-Air-Konzerts beteiligen würde. Wie Bürgermeister Carsten Bruch (CDU) sagte, stehe dies im Zusammenhang mit der Unterstützung des Tourismusvereins angestrebten Erweiterung des Festivals. Der Ausschuss begrüßt diese Initiative.

Bereits im Haushaltsentwurf aufgenommen ist die Verdopplung der Ausgaben für die Seniorenweihnachtsfeier von 9000 auf 18 000 Euro. Wie im Vorjahr werden aufgrund der zunehmenden Nachfrage zwei Feiern stattfinden.

Der SV Biesenthal 90 hat Probleme mit der Unterbringung von Sportgeräten. Wie Andreas Wilknitz (CDU/Pro Danewitz) informierte, seien die derzeitigen Unterstellmöglichkeiten auf dem Sportplatz aufgrund von Feuchtigkeitsschäden inzwischen völlig unbrauchbar. Die alten Container seien marode und reichten nicht aus.

Mit bis zu 100 000 Euro werde für einen neuen Geräteraum gerechnet, wobei auch die Möglichkeit einer Förderung durch den Kreistsportbund von bis zu 50 Prozent genutzt werde. Daneben wolle der Verein auch einen Antrag auf finanzielle Unterstützung bei der Stadt einreichen.Einen Internetanschlusss im Gemeindezentrum Danewitz regte Ortsvorsteher Detlef Matzke (CDU/Pro Danewitz) an. Dort gibt es bislang keinen Empfang.

Sofern die Anträge zur Änderung des Haushaltsplanes für das kommende Jahr noch nicht eingereicht wurden, sollte dies bis zum 15. November geschehen. Unabhängig davon, so die Kämmerin Kattleen Reinhardt-Jess,  ist dies auch noch in der Sitzung möglich.

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