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Freizeit
Ortsbeirat plant Aktions-und Begegnungsort

Sonnenuhr und Tunnel: Auf der Dorfaue in Heinersdorf soll ein Aktions-und Begegnungsort für Jung und Alt entstehen.
Sonnenuhr und Tunnel: Auf der Dorfaue in Heinersdorf soll ein Aktions-und Begegnungsort für Jung und Alt entstehen. © Foto: Bettina Winkler/MOZ
Bettina Winkler / 07.11.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 07.11.2018, 08:20
Heinersdorf (MOZ) „Wie weit ist eigentlich das Spielplatzprojekt auf der Dorfaue ?“, fragte sich kürzlich der Heinersdorfer Benno Behrend. Seit langem wünschen sich Kinder und Eltern auf der Fläche gegenüber des Einkaufsmarkts – wo bereits die Sonnenuhr und ein Tunnel stehen – öffentliche Spielgeräte.

Nachdem vor kurzem die Spielplätze in Gölsdorf und Tempelberg übergeben wurden und der Doppelhaushalt 2019/20 gerade in den Ortsbeiräten diskutiert wird, wollen die Heinersdorfer ihr Wunschprojekt wieder ins Gespräch und weiter voran bringen. „Das Spielplatzkonzept steht. Wir haben vor drei Jahren eine Förderung von der Lokalen Agenda über 4000 Euro erhalten und eine Planung gemacht“, sagt Ortsvorsteherin Jane Gersdorf.

Die Initiatoren, allen voran Jugendclub und Ortsbeirat, hatten dazu Ideen der Kinder abgefragt. Wo könnte in Heinersdorf am ehesten ein neuer Spielplatz entstehen? Für welche Altersgruppe, mit welchen Spielmöglichkeiten? Als Standort wurde der Dorfanger favorisiert. „Heinersdorf hat zwar mit dem Kletterturm auf dem Schulhof ein öffentliches Spielgerät, aber welches Kind möchte gern seine Freizeit auf dem Schulgelände verbringen?“, gab Jane Gersdorf zu bedenken.

Die geplante Anlage soll auch eher zu einem Aktions-und Begegnungsort für Jung und Alt werden. Vorgesehen sind Kletterwald, Hängematte, Reifenschaukel, bespielbare Skulpturen, Wackeltiere und Wippwürfel. Für sportliche Aktivitäten sind eine Fahrstrecke für Roller, Bobby-Cars und Roller-Blades sowie ein Balance-Pfad geplant. Für die Gestaltung werden Naturmaterialien favorisiert, die sich harmonisch ins Ortsbild einfügen.

„Die Finanzen in der Haushaltskasse sind knapp, das ist uns bewusst“, sagt Jane Gersdorf. Die Ortsvorsteherin wird jetzt Kostenvoranschläge für die Bodenvorbereitungen von Firmen einholen. „Vielleicht können wir damit loslegen und dann Stück für Stück weiter machen“, ist ihr Vorschlag.

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