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Fund
Munition am Straussee gefunden

Im Einsatz: Kampfmittelberäumer Thomas Sticherling suchte mit Kollegen den Straussee-Uferbereich in der Badstraße ab.
Im Einsatz: Kampfmittelberäumer Thomas Sticherling suchte mit Kollegen den Straussee-Uferbereich in der Badstraße ab. © Foto: Gerd Markert
Martin Stralau / 08.11.2018, 21:21 Uhr
Strausberg (MOZ) Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) haben in den vergangenen zweieinhalb Wochen den Ufer- und Wasserbereich des Straussees an der kleinen Liegewiese in der Badstraße nach Munition abgesucht – etwa 600 Quad-ratmeter. Das teilte die Stadt auf Nachfrage der MOZ mit. „Es wurde Gewehrmunition gefunden“, sagte Sprecherin Caroline Haitsch-Berg. Die Anwohner seien nicht informiert worden. Es habe zu keiner Zeit während der Überprüfung eine Gefahr für die Anwohner bestanden. Die Untersuchungen wurden am Donnerstag beendet.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst, ein Bereich des Zentraldienstes der Brandenburger Polizei, hatte am 8. Oktober vom Strausberger Ordnungsamt einen Antrag zur Überprüfung des Grundstückes erhalten. Das Amt war aufgrund eines Bildes in den Sozialen Medien, auf dem Munition zu erkennen war, auf das Areal aufmerksam geworden. Den KMBD informierte es, nachdem bei einer Inaugenscheinnahme des Uferbereiches und der Liegewiese tatsächlich Munition gefunden wurde. Sobald Munitionsfunde durch Bürger oder die Polizei gemeldet werden, erfolge zwischen der Ordnungsbehörde und dem KMBD eine enge Zusammenarbeit, erklärte Caroline Haitsch-Berg. Wenn, wie in diesem Fall, größere Mengen von Munition gefunden werden, stelle das Ordnungsamt beim KMBD einen Antrag auf Überprüfung. Das beauftrage dann eine Firma damit.

Sonja Zeymer (U.f.W. Pro Strausberg) hatte am Mittwoch im Finanzausschuss auf das Thema aufmerksam gemacht. Sie war angesichts des rot-weißen Absperrbands in dem Bereich von einem schlechten Bürger-Scherz ausgegangen.

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