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Eishockey
Klare Siege bei der ersten Puckjagd

Jung-Spund sucht den Abschluss: Der Flemsdorfer Hai Tony-Fränk Schultze, jüngster Spieler im Kader/JG 2001/links) sucht die Lücke zum Torerfolg und findet sie zweimal gegen den Eishockeyclub-Keeper Stephan Masch.
Jung-Spund sucht den Abschluss: Der Flemsdorfer Hai Tony-Fränk Schultze, jüngster Spieler im Kader/JG 2001/links) sucht die Lücke zum Torerfolg und findet sie zweimal gegen den Eishockeyclub-Keeper Stephan Masch. © Foto: Carola Voigt
Carola Voigt / 09.11.2018, 02:15 Uhr
Schwedt Die ersten drei von45 Vorrundenspielen in der Uckermark-Eishockey-Liga sind absolviert. Mit dem Titelverteidiger Eismammuts Uckermark, den Flemsdorfer Haien und Lok Berlin setzten sich drei Titelfavoriten jeweils zweistellig durch. Am Wochenende haben auch die restlichen vier Teams ihren Saison-Start.

Schon an diesem Wochenende können sich einige Teams ein zweites Mal beweisen, für vier Mannschaften ist es der Einstieg in die Saison, so wie für die Schwedter Eisbären, die am Sonnabend um 18.30 Uhr auf die Freudenberger Ice Devils treffen. Danach (21 Uhr) spielen die Flemsdorfer Haie gegen die ESG Landin/Flemsdorf. Am Sonntag steigen dann um 9 Uhr die letzten beiden Teams ins Wettkampfgeschehen ein – die Oder Griffins stehen den Prenzlau Blizzards gegenüber. Ab 11.30 Uhr spielen die Ueckermünder Lions gegen die Eismammuts Uckermark.

■ Eishockeyclub 75 – Flemsdorfer Haie 3:14

Die Haie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und zogen ihre erfolgreiche Strategie durch alle drei Drittel. Im ersten Abschnitt haperte es jedoch an der Chancenverwertung. Ein 3:0 erspielten Nico Beyer (1.), Michael Witmann (14.) und Matthias Giersch (18.). Im Mittelabschnitt hatte sich der Eishockeyclub besser auf den Gegner eingestellt. Dem 1:3 durch Michael Brauchler folgte postwendend das 1:4 (Marcel Meißner) und dann war es Thomas Habermann, der auf 2:4 verkürzte. Doch damit war das 75-er Pulver verschossen. Die Haie zogen auf 10:2 davon. Die Vorentscheidung war gefallen. Dem Eishockeyclub gelang zwar noch ein Tor (3:11/44./Niklas Manke), ansonsten wandelte er seine Energie dreimal in Unsportlichkeiten um, handelte sich innerhalb kürzester Zeit drei Zeitstrafen ein. Rene Kuchta, Marcel Meißner und Tony-Fränk Schultze stellten den 14:3-Erfolg her.

■ Eismammuts Uckermark – Landin/Flemsdorf 12:5

Der Titelverteidiger Eismammuts Uckermark legte nach wenigen Minuten durch Torsten Klemcke (2.) und Stephan Rietz (5.) mit 2:0 vor, musste aber vor der Pause noch den Anschlusstreffer hinnehmen (Thomas Grösch/18.). Dem torarmen ersten Drittel folgte ein Vier-Tore-Lauf der Mammuts durch Maik Fuhrmann, Lukasz Bielawa und Adam Dydek zum 6:1. Auch in diesem Spielabschnitt kam die ESG zum Ehrentreffer durch Christopher Grösch (26.). Mit 8:2 ging es in den letzten Abschnitt, der sich mit 4:3 unverhofft ausgeglichen gestaltete, aber am 12:5-Sieg des Titelverteidigers nichts änderte. Das Zwei-Minuten Strafkonto stand am Ende bei 7:7. Die Schiedsrichter vom Eishockeyclub 75 setzten die verschärften Regeln, wie von der UEL-Ligenleitung gefordert, konsequent um.

■Ueckermünder Lions – Lokomotive Berlin 4:15

Für die Ueckermünder Lions verlief der Saisonstart alles andere als gut. Gegen Lok Berlin – einem Titelanwärter – unterlagen sie mit 4:15. Dabei sah es am Anfang noch ausgeglichen aus. Das 1:0 konnte Carsten Krause in der zweiten Minute kompensieren. Für den 2:4-Anschlusstreffer sorgte Steven Pecker (13.). Dann zogen die Hauptstädter an, zum Ende des Drittels stand es bereits 7:2. Das zweite Drittel gestaltete sich torärmer und endete 10:3. Den Lions-Treffer erzielte Stefan Michaelis (32.). Im letzten Spielabschnitt machte die Lok nochmal Dampf, netzte fünfmal ein, während die Lions nur noch einmal durch Michaelis erfolgreich waren (57.). Und so endete die Partie 4:15. Lok ist damit der erste Tabellenführer der Saison. Am Sonntag haben die Lions ihr zweites Spiel. Leichter wird es nicht – im Gegenteil, der Titelverteidiger Eismammuts Uckermark steht ihnen in derEisarena Schwedt gegenüber.

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