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Fußball
Serien stehen auf dem Prüfstand

Voller Einsatz: Unions Ingo Wunderlich (rechts) blockt im Heimspiel gegen Erfurt (2:2) Velimir Jovanovic ab. Nun wollen die Fürstenwalder am Sonnabend auch beim VfB Auerbach punkten.
Voller Einsatz: Unions Ingo Wunderlich (rechts) blockt im Heimspiel gegen Erfurt (2:2) Velimir Jovanovic ab. Nun wollen die Fürstenwalder am Sonnabend auch beim VfB Auerbach punkten. © Foto: Alexander Winkler
Roland Hanke / 09.11.2018, 02:15 Uhr
Fürstenwalde/Beeskow (MOZ) Zwei Derbys in der Landesliga Süd, drei Heimspiele von Teams aus der Region in der Landesklasse Ost und Regionalligist FSV Union Fürstenwalde bereits am Sonnabend auf Reisen – das Fußball-Wochenende hält für die Fans viel Spannung bereit.

Spannend dürfte auch die Frage sein, ober der FSV Union Fürstenwalde seine Serie in der Regionalliga Nordost fortsetzen kann. Die Mannschaft von Trainer André Meyer ist inzwischen seit sieben Spielen ungeschlagen, darunter fünf Siege, und auf Platz 10 in der Tabelle geklettert. Nun steht ihr von der Papierform her ein Duell auf Augenhöhe beim Neunten VfB Auerbach bevor. Union-Co-Trainer Nico Hinz hat die Vogtländer persönlich beobachtet. „Und wir haben uns auch Videomaterial angeschaut und damit reichhaltig Eindrücke vom Gegner gesammelt“, erklärt Coach Meyer.

Er hat ein einige Personalprobleme, da Bujar Sejdija nach einem Muskelfaserriss erst nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann und Benjamin Pratsler wohl ebenso ausfällt wie weiterhin Franz Hausdorf. Andor Bolyki und Emre Stang konnten krankheitsbedingt auch nicht trainieren. Dagegen haben Niklas Thiel und Ben Meyer am Donnerstag die Übungseinheiten wieder mit bestritten.

Die Fürstenwalder wollen ihre Serie nicht abreißen lassen und „am liebsten in Auerbach gewinnen. Einer unserer Vorteile ist es, dass sich in den vergangenen Partien auch die Spieler, die zuvor weniger Einsatzzeiten hatten, voll einbringen konnten. Es ist auf jeden unserer Jungs Verlass“, sagt André Meyer, der sich mit seiner Mannschaft am Sonnabend bereits um 7.30 Uhr zum rund 350 Kilometer entfernten VfB-Stadion (Ziegeleiweg 20) auf den Weg macht.

Nur gut eine halbe Stunde Anfahrtsweg hat die Zweite des FSV Union, wenn sie am Sonnabend, ab 15 Uhr, in der Landesliga Süd zum Derby bei Spitzenreiter FV Erkner antritt. Der Gastgeber hat in den bisherigen zehn Punktspielen nicht verloren und nur drei mal unentschieden gespielt – zuletzt vorige Woche gegen die SG Großziethen (1:1).

„Wir wollen natürlich gegen die Fürstenwalder unsere Serie beibehalten“, sagt FVE-Coach Heiko Schickgram. „Wir wissen allerdings, dass uns eine äußerst schwere Partie gegen diese junge, ehrgeizige Truppe bevorsteht.“ Der Trainer hofft, dass sich die Liste der verletzten Spieler – gegen Großziethen haben zehn Akteure gefehlt – jetzt etwas verkürzt. Zumindest hat Torjäger Paul Röwer am Donnerstag mittrainieren wollen und Robin Neupert ist auch wieder mit dabei, während Robert Szczegula und Maximilian Friedrich – nach Ellenbogenverletzung wohl noch ein halbes Jahr nicht dabei – weiter fehlen werden.

Beim FSV Union II muss Spieler-Trainer Christian Mlynarczyk weiter auf Torwart Adrian Haase sowie Tim Lehmann verzichten, hinter Romeo Bezill steht noch ein Fragezeichen. „Wir wollen dem FV Erkner die erste Niederlage beibringen“, gibt sich Mlynarczyk optimistisch. Aus gutem Grund: Seine Truppe ist seit fünf Spielen ungeschlagen – mit drei Siegen und zwei Unentschieden. „Die Derbys mit Erkner sind immer heiße und enge enge Duelle. Wir werden alles in die Waagschale werfen“. In der vorigen Saison gab es in Fürstenwalde ein 0:0 und in Erkner gewann der FSV Union II auf dem Kunstrasenplatz durch ein Tor von Mlynarczyk 1:0. Also Spannung, ob eine Serie reißt.

Auch Blau-Weiß Briesen steht vor einem Ostbrandenburg-Duell, wenn am Samstag, ab 14 Uhr, der FSV Dynamo Eisenhüttenstadt zu Gast ist. Die Odervorländer wollen ihre Mini-Serie – ein Sieg, zwei Unentschieden – ausbauen, „am besten mit einem Dreier“, sagt Blau-Weiß Trainer Ronny Pesch.

„Uns fehlt es allerdings momentan an der Konstanz. Das ist aber auch kein Wunder, wenn wir jeden Spieltag mit einer anderen Aufstellung agieren müssen.“ Diesmal fehlen mit Philipp Sellmann (5. Gelbe) und Jacob Naskrenski (Gelb/Rot-Sperre) zwei wichtige Spieler, Torwart Gerard Binder ist krank. Dagegen ist Stefan Vrazilov wieder dabei, der mehr Stabilität in der Mitte bringen soll.

Pesch hofft, dass seine Jungs „richtig Bock darauf haben, das Heimspiel zu gewinnen“. Zugleich warnt er vor den Eisenhüttenstädtern, die zwar derzeit auch keinen Lauf haben. Aber: „Wer gegen Dynamo nicht kompakt steht und nicht um jeden Ball kämpft, der wird sein blaues Wunder erleben. Wir dürfen uns keine Fehler leisten.“

In der Landesklasse Ost (Sonnabend, ab 14 Uhr), haben drei Mannschaften aus der Region Heimspiele. Preußen Beeskow, Preußen Bad Saarow und der Storkower SC wollen dabei die Auswärtsniederlagen vom vorigen Sonnabend vergessen machen.

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