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Torjäger werden gesucht

Tore müssen her: zusammenrücken beim FC Strausberg
Tore müssen her: zusammenrücken beim FC Strausberg © Foto: Edgar Nemschok/MOZ
Edgar Nemschok / 09.11.2018, 02:15 Uhr
Strausberg (MOZ) Von Edgar Nemschok

Fußball-Oberligist FC Strausberg hat am Sonntag ein Heimspiel und trifft auf den SV Altlüdersdorf. Auch der Brandenburgligist SV Victoria Seelow spielt schon heute Abend zu Hause. Der SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf fährt nach Sachsenhausen.

In diesem Jahr ist zum Glück alles eine wenig anders. Gemeint ist das Wetter. In früheren Jahren gab es Anfang November schon die ersten Spielausfälle. In diesem Jahr sind die Prognosen fürs Wochenende schon fast frühlingshaft. Bestes Fußballwetter also.

Der FC Strausberg hat am Sonntag den SV Altlüdersdorf zu Gast. Ein Gegner, bei dem die Strausberger im Vorfeld immer ein mulmiges Gefühl begleitet. Meistens taten sich die Fußballer aus Strausberg sehr schwer gegen diesen Gegner. Fast schon eine Ausnahme gab es in der  Saison 2017/18. Da hatte der FCS zu Hause mit 4:0 gewonnen.

Beide Teams haben am zwölften Spieltag der Liga empfindlich verloren. Der FC Strausberg musste sich mit 0:4 Hertha 03 Zehlendorf geschlagen geben und Altlüdersdorf verlor zu Hause gegen Tennis Borussia Berlin mit 0:3. Ganz ähnlich sieht auch die Statistik beider Mannschaften der bisherigen Saison aus. Strausberg hat bisher fünfmal gewonnen, Altlüdersdorf viermal. Beide haben einmal unentschieden gespielt. Strausberg hat sechs Niederlagen, Altlüdersdorf sieben. Was weiterhin für die Tabellennachbarn gilt – verlieren kann am Sonntag große Auswirkungen haben. Man könnte weit in der Tabelle abrutschen.

Ziemlich sicher ist, dass beim FC Strausberg ausgerechnet Ilhan Sariboga nicht spielen kann. Er liegt mit einer Grippe im Betet und wäre sicher gern gegen seinen ehemaligen Verein mit aufgelaufen.

Im Tor des FCS wird am Sonntag wieder Marvin Jäschke stehen. „Ansonsten gibt es vor dem heutigen Abschlusstraining keine Meldungen über mögliche Ausfälle“, sagt der Sportliche Leiter beim FC Strausberg, Holger Ohde. In der Woche wurde viel geübt und probiert, denn was derzeit das größte Manko beim FCS ist, ist die Chancenverwertung, denn bis zum Strafraum spielen die Strausberger meist gut. Nach der Niederlage in Berlin hatte Trainer Christof Reimann über eine Systemumstellung gesprochen. „Unsere junge Mannschaft muss im Abschluss einfach effektiver werden. Auch gegen Altlüdersdorf wird es wahrscheinlich nicht so viele Möglichkeiten geben. Umso konsequenter müssen wir am Sonntag vor eigener Kulisse auftreten.“

1. SV Lichtenberg 47 12     35:  4     32

2. Tennis Borussia Berlin 12     27:12     29

3. Greifswalder FC 12     25:11     26

4. Hertha 03 Zehlendorf 12     29:12     24

5. TSG Neustrelitz 12     16:  9     23

6. Charlottenburger FC12     23:17     22

7. FC Hansa Rostock II 12     26:14     21

8. FC Strausberg 11     20:26     16

9. SV Altlüdersdorf 12     19:26     13

10. FC Anker Wismar 12       9:19     13

11. Torgelower FC Greif 12     12:22     12

12. Blau-Weiß  Berlin 12     12:16     11

13. SC Staaken 12     20:25     10

14. Brandenburger SC Süd 12     14:26       8

15. 1. FC Lok Stendal 12     12:37       5

„Ich kann der Mannschaft eigentlich keinen großen Vorwurf machen. Die Einstellung stimmte, sie versuchte wirklich alles, befindet sich wohl aber immer noch im Lernprozess“, sagte der Cheftrainer des Brandenburgligisten SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, Roman Sedlak, nach der 0:3-Heimniederlage gegen den SV Grün-Weiß Brieselang. „Klar, wir sind in einer schwierigen Situation. Ich sag´s mal so. Wer mehr erwartet hatte, der darf enttäuscht sein. Wir werden auf keinen Fall nervös, auch wenn wir derzeit als Tabellenletzter überhaupt nicht zufrieden sind.“  Blau-Weiß fährt zum TuS Sachsenhausen und kann sich auf ein schönes Stadion freuen. „Das ist auch so ein Aspekt der Brandenburgliga. Wir kommen als Neuling weiter gut rum, lernen andere Vereine, Stadien und Fans kennen.“ Die Partie in Sachsenhausen beginnt am Sonnabend um 14 Uhr.

Der SV Victoria Seelow spielt schon heute Abend. Eines der wenigen Flutlichtspiele in der Brandenburgliga wird um 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena angepfiffen. Die Seelower empfangen die TSG Einheit Bernau. Beide Teams hatten am 10. Spieltag der Liga gewonnen. Seelow bezwang den FV Preußen Eberswalde mit 3:2. Im Spitzenspiel der Liga gewann die TSG zu Hause gegen Tabellenführer MSV Neuruppin mit 3:1. Bernau und Seelow haben jeweils den besten Sturm der Liga. Beide haben schon jeweils 23 Treffer auf dem Konto.„Wir wollen jetzt unbedingt nachlegen“, gibt sich Einheit-Trainer Nico Thomaschewski kämpferisch. Ob der Sieg gegen Klassenprimus Neuruppin ihn beflügelt hat? „Na ja, es war schon kurios, dass am Ende trotz des Sieges die Enttäuschung überwogen hat“, so Thomaschewski. Denn nach dem Spiel haderte seine Elf mit dem späten Gegentreffer.Gegen Seelow sei die Partie völlig offen.

Dass einige Victoria als Favoriten auf der Liste hätten, sei absolut berechtigt, sagt Thomaschewski. „Die haben viele Jahre Oberliga gespielt, wollen ja wohl auch wieder aufsteigen und haben dazu auch die Möglichkeiten. Es wird an diesem Abend viel auf die Tagesform ankommen“, weiß der Bernauer Trainer, der lediglich auf Ricky Ziegler (privat verhindert) sowie die verletzten Florian Gerber und Jörn Wemmer verzichten muss.

1. MSV Neuruppin 10     19:  9     22

2. TSG Einheit Bernau 10     23:13     21

3. Oranienburger FC 10     17:  9     20

4. Werderaner FC 10     17:11     20

5. 1. FC Frankfurt 10     22:12     18

6. Grün-Weiß Brieselang 10     22:21     17

7. Victoria Seelow 10     23:17     16

8. TuS Sachsenhausen 10     16:12     15

9. Union Klosterfelde 10     21:22     15

10. FSV Bernau 10     17:18     15

11. FC Eisenhüttenstadt 10       9:23       9

12. Preußen Eberswalde 10     20:19       8

13. Grün-Weiß Lübben 10     21:27       8

14. BSC Preußen10     12:24       7

15. SV Falkensee-Finkenkrug 10     12:27       7

16. Blau-Weiß Petershg.-Egg. 10     13:20       6

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