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Fußball
Eisenhüttenstädter fordern Kampf

Gehört zu den jungen aufstrebenden Spielern beim Landesligisten FSV Dynamo: der 24-jährige Robert Glaser (links/vor einer Woche im mit 0:1 verlorenen Heimspiel gegen Germania Schöneiche mit Mark Pietsch/Mitte) und Chris Küter/rechts)
Gehört zu den jungen aufstrebenden Spielern beim Landesligisten FSV Dynamo: der 24-jährige Robert Glaser (links/vor einer Woche im mit 0:1 verlorenen Heimspiel gegen Germania Schöneiche mit Mark Pietsch/Mitte) und Chris Küter/rechts) © Foto: Bernd Pflughöft
Hagen Bernard / 09.11.2018, 02:45 Uhr
Eisenhüttenstadt Am Wochenende gehen die Fußball-Mannschaften der Region in das zweite Saisondrittel. Aus Eisenhüttenstädter Sicht steht am 11. Spieltag das Brandenburgliga-Duell zwischen dem FC Eisenhüttenstadt und Preussen Eberswalde im Mittelpunkt.

Nach dem 1:1 beim Tabellendritten Oranienburger FC Eintracht sind die Mannen um den Eisenhüttenstädter Trainer Andreas Schmidt zuversichtlich, dass es am Sonnabend in der Brandenburgliga mit dem ersten Heimsieg klappt. Zu Gast ist Tabellennachbar Preussen Eberswalde.

In der vergangenen Saison war den Eisenhüttenstädtern ein 1:1 gegen diesen Kontrahenten gelungen. Auch in der Saison zuvor hatten sich die Eisenhüttenstädter beim 0:4 gegen den FV Preussen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Tröstlich ist, dass diese Partien unter Flutlicht auf dem Nebenplatz stattgefunden hatten. Dieses Mal wird ab 14 Uhr auf dem Hauptplatz gespielt. „Beide Vereine mögen Flutlichtspiele. Der Landesverband hat zwar die erforderliche Lux-Anzahl noch einmal gesenkt, doch das Gutachten haben wir dafür noch nicht erstellen lassen. Das ist auch eine finanzielle Frage“, erklärt Schmidt. So kann in der Hinrunde weiterhin nicht auf Freitagabend ausgewichen werden.

Das Ziel für die Kontrahenten dürfte am Sonnabend jeweils ein Sieg sein. Schließlich möchten sich beide aus dem Tabellenkeller lösen. „Das wird ein schweres Stück Arbeit. Die Eberswalder verfügen über eine kompakt stehende und spielerisch starke Mannschaft, die im Gegensatz zu uns eingespielt ist. Eberswalde hatte einige knappe Niederlagen hinnehmen müssen. Dennoch sollte ein Sieg möglich sein, wenn die Spieler wie in Oranienburg das umsetzen, was wir uns vornehmen. Das heißt in erster Linie kämpfen, Herz und Einsatzwillen zeigen. Wir müssen nicht Fußball zelebrieren“, so Schmidt. Dabei kann er auf den in Oranienburg wegen einer Rückenverletzung ausgeschiedenen Georges Florent Mooh Djike zurückgreifen. Mit Sturmpartner Nico Fischer sieht es ebenfalls hoffnungsvoll aus, dass er nach seiner Gesichtsverletzung aus Oranienburg spielen kann. Hingegen sind aus beruflichen Gründen Michel Becker, Lukas Szywala und André Beuthel fraglich.

Mehr Auswahl als in den vergangenen Wochen hinsichtlich des Einsatzes seiner Spieler hat Dynamo-Trainer Dietmar Brauer. So kann er es sich für das Spiel bei Blau-Weiß Briesen sogar leisten, den in Storkow wohnenden Routinier Jan Kretschmann nicht einzuladen. Obwohl gerade beim Duell gegen die Odervorländer Kampf- und Laufstärke gefragt sind. Doch da vertraut Brauer auch seinen jungen Akteuren, die noch vor einem Jahr bei den A-Junioren gespielt haben. „In Briesen kommt es darauf an, wer ist stärker in den Zweikämpfen und wer nutzt seine Torchancen besser. Fußball mit der feinen Klinge habe ich in Briesen noch nie erlebt.“

So würde Brauer auch gern den laufstarken Oliver Weniger einsetzen. Doch dessen Einsatz ist wegen eines „Pferdekusses“ knapp oberhalb der Knies fraglich. Bangen muss er auch um den Einsatz seines Routiniers Daniel Friedrich, der sich in Großziethen eine leichte Zerrung zugezogen hatte. Dafür kommen die einige Zeit wegen diverser Blessuren fehlenden Toni Seelig und Tom Nolten so langsam wieder in Fahrt. Zuletzt nicht mittrainiert hatte wegen einer Erkältung Steven Frühauf. Laut Brauer ist jedoch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er am Sonnabend wieder in einem körperlich guten Zustand ist.

Endlich wieder einen überzeugenden Sieg einfahren will in der Landesklasse Ost Trainer Dirk Herrgoß mit seinem Müllroser SV. Der Tabellenvierte empfängt die auf Rang 12 angesiedelte SG Eintracht Peitz. Dieses Duell gibt es im Punktspielbetrieb zum ersten Mal. Peitz hatte davor in der Süd-Staffel gespielt. Zurück sind die zuletzt fehlenden Christopher Krüger und Gordon Duran, so dass Herrgoß optimistisch ist, dass es in der Offensive wieder besser läuft. In den zurückliegenden vier Partien hatte der MSV ganze zwei Törchen zustande gebracht. Ausfallen wird für längere Zeit Tino Heering wegen Achillessehnenbeschwerden, die erkälteten Felix Hackel und Max Herrmann sollten gegen Peitz zur Verfügung stehen.

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