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Faustball
Fehrbellin bejubelt Doppelerfolg zum Auftakt

Wuchtig: Marten Christ schwingt an der Leine voll durch. Der Kapitän und Hauptangreifer empfängt mit dem SV 90 Fehrbellin am Sonnabend zwei Top-Teams in der Rhinhalle.
Wuchtig: Marten Christ schwingt an der Leine voll durch. Der Kapitän und Hauptangreifer empfängt mit dem SV 90 Fehrbellin am Sonnabend zwei Top-Teams in der Rhinhalle. © Foto: Wilfried Howe
Gunnar Reblin / 09.11.2018, 07:15 Uhr
Fehrbellin (MOZ) Von Gunnar Reblin

Obwohl die Fehrbelliner Zweitliga-Faustballer einen Kraftakt in den Knochen haben, blicken sie doch überaus erfreut auf den Start in die Hallensaison zurück. Beim Auftakt in schleswig-holsteinischen Hohenlockstedt wurde die beiden Aufsteiger jeweils knapp mit 3:2 bezwungen. Am Sonnabend sind beim Heimturnier zwei Top-Teams zu Gast.

Eine doppelte Nervenprobe hielt das Auftaktturnier beim gastgebenden TSV Lola, Aufsteiger aus Schleswig-Holstein, für die Rhinstädter am vergangenen Sonnabend bereit. „Wir wurden mal gleich so richtig gefordert“, befand 90er-Kapitän Marten Christ. Die Rhinstädter bestanden die für Kopf und Körper anstrengenden Aufgaben jedoch mit Bravour. Mit zwei Siegen gelang ein Start nach Maß. Eine Pflichtaufgabe? „Mitnichten“, so Christ. „Wir haben zwar gegen zwei Aufsteiger gespielt, beide sind aber gut aufgestellt und stark. Das wussten wir aber auch schon im Vorfeld.“

Und die Fehrbelliner bekamen diese Wucht im Auftaktspiel gegen die hochmotivierten Hausherren auch gleich zu spüren. Christ: „Die haben wie aus einem Guss und sehr effizient gespielt und nahezu keinen Fehler gemacht.“ Mit 11:7 und 11:6 holte sich Lola eine Zwei-Satz-Führung. Fehrbellin musste reagieren. Und tat dies auch. Im Angriff wurde umgestellt, Benjamin Münchow und Marten Christ tauschten die Positionen. Der Kapitän erklärt: „So konnte ich Kräfte sparen und mich unter anderem auf die Angaben konzentrieren.“ Plötzlich lief es. Lola kam völlig aus dem Tritt. „Und wir haben den Schwung mitnehmen können“, so Christ. Die folgenden drei Durchgänge gingen allesamt an den SV 90 (8:11 4:11, 7:11).

Mit sicherer Hand spielten die Fehrbelliner gegen den zweiten Aufsteiger, MSV Buna Schkopau, ruckzuck eine Zwei-Satz-Führung heraus (11:8, 11:3).  Dann wurde das Team, eine Zusammenstellung von Akteuren aus Merseburg, Zeitz und Halle, immer sicherer. Fehrbellin produzierte zu viele Eigenfehler.  5:11, 8:11 – Schkopau glich zum 2:2 aus. Der fünfte Satz war nichts für schwache Nerven. Die 90er legten „super los“, freuten sich Christ und Co. über eine 5:1-Führung. Über die Stationen 8:3 und 9:4 schipperte Fehrbellin in den vermeintlich sicheren Hafen. Dann der Bruch. Christ: „Wir haben den Gegner auf 9:9 herankommen lassen. Eine richtige Erklärung habe ich dafür nicht.“ Auszeit. Die Konzentration wurde noch einmal hochgefahren. Mit zwei Punkten wurde der Satz- und Matcherfolg perfekt gemacht.

Am Sonnabend nun kommen mit dem Berliner TS und Stern Kaulsdorf die absoluten Top-Teams in die Rhinhalle. Beginn ist um 14 Uhr. Beide Teams starteten ebenso wie die Fehrbelliner mit zwei Siegen in die Saison. Laut 90er-Kapitän Marten Christ heißt die Devise: „Wir wollen beide Gegner richtig ärgern.“ Gewinnen werde wohl schwer. „Dafür bräuchten wir einen richtig guten Tag.“

Die zweite Fehrbelliner Mannschaft startet am Sonntag mit einem Heimturnier (10 Uhr) in die neue Landesliga-Saison.

Die Jugendteams von Betreuer Henning Christ und Oliver Wille kämpfen in der berlin-brandenburgischen Nachwuchsliga um Punkte. Die männliche U 14 trägt ihre Spieltage am Sonnabend, 10. November, und am 26. Januar in Berlin aus. Die weibliche U 18 spielt lediglich am 17. November, dann ebenfalls in Berlin.

Fehrbellin: Marten Christ, Benjamin Münchow, Michael Hilker, Tizian Sehmsdorf, Maximilian Jäkel, Henning Christ

2. Bundesliga Ost Sp./Sätze/Pkt.

1. Berliner TS 2   6:0   4:0

2. Stern Kaulsdorf2   6:1   4:0

3. SV 90 Fehrbellin2   6:4   4:0

4. SG Bademeusel2   4:3   2:2

5. TSV Lola2   5:5   2:2

6. Berliner TS II 2   3:3   2:2

7. MSV Buna Schkopau2   4:6   0:4

8. SV Lok Rangsdorf2   0:6   0:4

9. DjK Süd Berlin2   0:6   0:4

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