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Schwierige Saison
Zahlreiche Gäste beim Schaufischen

Das traditionelle Schaufischen an den Friedländer Teichen hat am Sonnabend zahlreiche Schaulustige angelockt. Hunderte waren dabei, als rund zwei Tonnen Fisch aus dem Teich Nummer 5 in das Winterhälter-Becken überführt wurden.
Das traditionelle Schaufischen an den Friedländer Teichen hat am Sonnabend zahlreiche Schaulustige angelockt. Hunderte waren dabei, als rund zwei Tonnen Fisch aus dem Teich Nummer 5 in das Winterhälter-Becken überführt wurden. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 10.11.2018, 12:00 Uhr - Aktualisiert 10.11.2018, 17:52
Altfriedland (MOZ) Das traditionelle Schaufischen an den Friedländer Teichen hat am Sonnabend zahlreiche Schaulustige angelockt. Hunderte waren dabei, als rund zwei Tonnen Fisch aus dem Teich Nummer 5 in das Winterhälter-Becken überführt wurden.

Für Stefan Timm war es eine kleine Premiere. Zum ersten Mal hatte er beim Schaufischen, das er von klein auf kennt, alle Fäden in der Hand. Er ist seit Juli Chef der Altfriedländer Fischerei. So hatte er mit seinem Vater, der die Fischerei aufgebaut hat, die Posten getauscht.

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Während Altmeister Jörg Timm beim Abfischen den blauen Kran steuerte, war der junge Chef am Räucherofen gefragter Ansprechpartner der vielen Gäste und dirigierte die rund 30 Helfer des Schaufischtages. Die sind aber längst ein eingespieltes Team. Routine haben die Imbiss-Verkäuferinnen, Lothar Mühlhahn alias „DJ Lupo“ wie auch die Männer und Frauen am Abfischteich.

Das traditionelle Schaufischen an den Friedländer Teichen hat am Sonnabend zahlreiche Schaulustige angelockt. Hunderte waren dabei, als rund zwei Tonnen Fisch aus dem Teich Nummer 5 in das Winterhälter-Becken überführt wurden.
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Schaufischen in Altfriedland

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Für den kleinen Familienbetrieb geht eine schwierige Saison zu Ende. Denn die geringe Wassermenge, die der Stöbber wegen der Dürre nur in die Teiche bringen konnte, sorgte auch bei den Fischen für Stress. Sie wuchsen langsamer und hielten wegen Sauerstoffmangel nicht so gut durch. Wobei vor allem die nicht so wirtschaftlich wertvollen Fische den größten Abgang hatten. Hecht, Zander und Karpfen kamen noch recht gut durch die Trockenzeit, sagt der junge Fischwirtschaftsmeister.

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