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Benefiz
Spatzen singen am besten

Matthias Haack / 15.11.2018, 20:00 Uhr - Aktualisiert 16.11.2018, 08:24
Walsleben (MOZ) Egal, ob der Sieger Finkenfuß, Amselarm oder Spatzenköppe heißt: Entscheidend ist, dass hinter dem Namen eine Mannschaft steckt, die Geld für einen guten Zweck einspielt. Am Sonnabend erwiesen sich die Spatzenköppe als bester Sechser.

Acht Mannschaften folgten der Einladung des Dream Teams aus Walsleben, das mittels Volleyballturniers Freizeitsportler zum einen weg vom Ofen und zum anderen ran ans Netz holt. Das Startgeld sowie die Spenden fließen in einen Topf, aus dem nach Abzug der Kosten ein Betrag übrig bleibt. Dieses Geld wird dem Förderverein der Grundschule in Walsleben übergeben. Traditionell. Denn das Dream Team hat seinen Ursprung in dieser Gemeinde und greift seit beinahe einem Jahrzehnt mit dem sportlichen Wettkampf den Bedürftigen unter die Arme.

Für einen guten Zweck stehen acht Mannschaften auf Einladung des Walslebener Vereins auf dem Parkett.
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Dream Team lässt Volleyball spielen

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Vier Spielfelder waren im Sportcenter zwar aufgebaut, aber nach ein paar kurzfristigen Absagen reduzierte sich das Starterfeld auf acht Mannschaften. Weil mindestens ein Team pfeifen musste, konzentrierte sich das Turnier auf drei Felder. „Wir hatten leider zu kämpfen mit der Konkurrenz“, sagte Turnierchef Dirk Kaiser über das mit Terminen vollgestopfte Wochenende. Die Russendisko, der Martinimarkt, das herrliche Wetter und das als Depeche-Mode-Tribut ausgeschriebene Konzert sorgten für ein ungewohnt kleines Teilnehmerfeld. Obwohl jeder gegen jeden spielte und damit jede Mannschaft sieben, auf neun Minuten begrenzte Partien austrug, stand nach vier Stunden der Sieger fest.

Eine Niederlage fing sich der Sechser um Heike Kamrath und dem am niedrigen Netz nie zu stellenden Recken Michael Güldener ein. Der Würfelbude, eine mit Lindower Volleyballern untersetzte Gruppe, gelang die Überraschung. Es reichte dennoch nicht, um den Wanderpokal zu erobern. In einem Jahr soll ein nächster Versuch gestartet werden. Vorjahressieger Storbeck schlitterte an den Podesträngen knapp vorbei, der in apfelgrün auffällig gekleidete Ausrichter erwies sich als Achter als „prächtiger Gastgeber“, legte Kaiser schmunzelnd nach.

Etwa 200 Euro wurden mit dem Teil A der Benefizturniere eingenommen. Am 26. Januar folgt Teil B. Dann wird Zweifelderball angeboten – für Jung und Alt. Zur Premiere in diesem Jahr waren es zwölf Teams. „Wir hoffen sehr, dass es noch mehr werden“, frohlockte Dirk Kaiser. Als Schiedsrichter sollen Zwölftklässler des Evangelischen Gymnasiums über strittige Bälle befinden. Auch das ist eine Art Benefiz, sagte Vereinschef Daniel Woith. Mit ihrem geringen Honorar soll eine Klassenfahrt mitfinanziert werden.

Für einen aus dem Spielerpulk endete der Tag jedoch in der Notfallambulanz: Bastian Soost aus Fehrbellin  zog sich eine schwere Verletzung am Sprunggelenk zu. Er wartet auf die Auswertung durch die MRT.

■Reihenfolge

1. Spatzenköppe

2. Grün-Weiße Würfelbude

3. ESV Gnewikow

4. Storbeck

5. SV 90 Fehrbellin

6. Doppelfaust Wutehnow

7. 6 aus 49

8. Dream Team

Schlagwörter

Achter Heike Kamrath Spatzenköppe Dirk Kaiser Finkenfuß

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