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Fahrplanwechsel
Entspannter umsteigen am Dresdener Platz

Aus Sicherheitsgründen: An der weniger befahrenen Straßenbahnhaltestelle Dresdener Platz erfolgt ab 9. Dezember der Umstieg von der Linie 1 auf die 4 und umgekehrt.
Aus Sicherheitsgründen: An der weniger befahrenen Straßenbahnhaltestelle Dresdener Platz erfolgt ab 9. Dezember der Umstieg von der Linie 1 auf die 4 und umgekehrt. © Foto: Gerrit Freitag
Thomas Gutke / 16.11.2018, 20:19 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wichtiger Termin für Pendler: Zum 9. Dezember stellt neben der Deutschen Bahn auch die  Stadtverkehrsgesellschaft ihre Fahrpläne um. Eine wichtige Änderung betrifft das Umsteigen zwischen den Straßenbahnlinien 1 und 4. Zudem gibt es künftig einen ausgedünnten Sommerfahrplan.

Einmal im Jahr justieren die Verkehrsunternehmen ihre Fahrpläne neu. So auch die SVF. „Ausgangspunkt für unsere Planung ist die Deutsche Bahn. Hier erfüllen wir am Bahnhof eine Zu- und Abbringerfunktion für den Regionalverkehr. Daran schließen sich dann die weiteren Fahrpläne an“, erklärt Ken Wegener, Assistent der Geschäftsführung.Der Zug der meistfrequentierten Regionalexpresslinie 1 beispielsweise verkehrt ab 9. Dezember tagsüber nicht mehr in den Minuten 32 und 57 sondern  35 und 59. Aus diesen und weiteren Abweichungen ergeben sich auch für die Busse des Stadtverkehrs Anpassungen im Betriebsablauf.

Darüber hinaus fahren auf der Straßenbahnlinie 5 (Neuberesinchen-Messegelände) in den Morgen- und Nachmittagsstunden künftig mehr Bahnen – zu Lasten der Linie 2 (Messegelände-Europa-Universität), bei der es am Nachmittag nur noch einen 20-Minuten-Takt geben wird. Der direkte Umstieg von der Straßenbahnlinie 1 (Neuberesinchen-Stadion) in die Züge der Linie 4 (Markendorf Ort-Lebuser Vorstadt) – oder umgekehrt – erfolgt mit dem Fahrplanwechsel am Dresdener Platz und nicht mehr an der Haltestelle Zentrum. „Aus Sicherheitsgründen“, wie die SVF mitteilt, denn auf der Haltestelleninsel in der vielbefahrenen Heilbronner Straße zwischen Altem Kino und Lennépark herrscht regelmäßig dichtes Gedränge. „Damit werden die Aufenthaltsqualität und das Sicherheitsempfinden an den Haltestellen spürbar erhöht“, erklärt die Stadtverkehrsgesellschaft.  Die Umsteigebeziehung  der Straßenbahnlinien 3 (Markendorf Ort-Europa-Universität) und 5 erfolgt bereits jetzt am Dresdener Platz.

Außerdem fahren die Busse auf der Linie 980 bald wieder alle 30 Minuten, zumindest zu den Hauptverkehrszeiten. Die SVF korrigiert hier eine Fahrplanänderung aus dem vergangenen Jahr, die vor allem im Klingetal die Anwohner verärgert hatte. Denn der Bus zwischen Bahnhof und Kopernikusstraße verkehrt dort derzeit nur stündlich. „Aufgrund von Kundenhinweisen und zur besseren Absicherung des Schülerverkehrs“, schreibt die SVF, wird auf der Linie nun in den Stoßzeiten – morgens zwischen 6 und 9 Uhr und nachmittags zwischen 13 und 17 Uhr – wieder ein Halbstundentakt angeboten. Womit die Wohngebiete im Nordwesten der Stadt wieder besser an die Innenstadt und den Bahnhof angebunden sind.

Weitere Neuerung, auf die sich Fahrgäste einstellen müssen: Es gibt ab 2019 einen Sommerfahrplan. Er gilt vom 20. Juni bis 2. August. Das Angebot wird dann auf einigen Linien zurückgefahren, weil erfahrungsgemäß während der Ferien weniger Menschen den ÖPNV nutzen. Unter anderem werden die Straßenbahnlinien 3 und 5 nicht eingesetzt. Und von Montag bis Freitag fahren im Tagesverkehr die Linien 2 und 981 dann im 20-Minuten-Takt sowie der 980er Bus nur alle 60 Minuten.

Der Ersatzverkehr EV 4 zwischen Markendorf Ort und Astronergy Solarmodule soll mit dem Abschluss der Rekonstruktion der Straßenbahnbrücke über die A 12 entfallen. Die Tramlinien 3 und 4 fahren dann wieder regulär nach Markendorf.

Eingesehen werden kann der Fahrplan auf www.svf-ffo.de.  Hinweise und Kritik nehmen sowohl die SVF als auch die Stadtverwaltung entgegen.

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Ernst Haft 18.11.2018 - 17:51:29

Für Schichtarbeiter nutzlos

Mit dem neuen Fahrplan kommen Schichtarbeiter nach 23 Uhr nicht mehr aus den Gewerbegebieten aus Richtung Markendorf zurück nach Frankfurt. Wozu soll ich mir weiterhin ein Jahres-Ticket des SVF leisten, wenn ich zwar zur Arbeit, aber nicht mehr zurück komme? Herr Haucke hat leider Recht: Der SVF schafft sich langsam aber sicher ab. Vielleicht sollte die Stadt den SVF schließen und den ÖPNV an ein Privatunternehmen aus der polnischen Nachbarschaft übergeben.

Hendrik Haucke 16.11.2018 - 23:09:54

Jahr für Jahr wird der Fahrplan schlechter

Wenn man sich diesen Erguss zu Gemüte führt kann man doch zurecht sagen besser man stellt den Nahverkehr in Frankfurt (Oder) ein und wir kaufen uns alle einen schönen alten Diesel mit viel Qualm und Gestank. Mit immer mehr Ausdünnung des Angebotes sind zum Beispiel in Cottbus und Brandenburg an der Havel die Fahrgastzahlen so zusammen geschrumpft, das diese sogar grösseren Städte weniger Fahrgäste haben als Frankfurt heute hat. Eine weitere Frage bleibt noch, wozu 13 neue Niederflurbahnen wenn mindestens 7 davon im Sommer nur im Depot stehen und sinnlos Kosten verursachen und ebenfalls stehen doch auch Busse rum die dann nicht gebraucht werden. Dann kann ich sie auch einsetzen um die Kosten nicht sinnlos auszugeben. Ach noch was wie viel Personal wird denn in den Ferien entlassen und danach wieder Eingestellt. Manchmal frage ich mich mit welchen schlechten Beratern sich die Stadtverkehrsgesellschaft umgibt. Sie müssen mit ein gutes Angebot mehr Leute in Bus und Bahn holen und nicht mit ein schlechten die Leute vergraulen erkennen sie denn nicht ihren Auftrag in dieser Stadt. Sollte es so weiter gehen sage ich für den Fahrplan Wechsel 2019/2020 voraus das man dann mit 3 Linien im 30 Minuten Takt fahren wird. Eigentlich heisst es ja der Kunde ist König bloss bei der SVF eben nicht.

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