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Zahlreiche Eltern und Schüler informierten sich am Sonnabend über das Angebot des Barnim-Gymnasiums Bernau

Bildung
Lernen in der Gemeinschaft

Kai-Uwe Krakau / 25.11.2018, 18:58 Uhr - Aktualisiert 26.11.2018, 08:37
Bernau (MOZ) Mit der Terminwahl lag man genau richtig, die Resonanz war riesig.

Vorsichtig erhitzt Michele den Rotwein im Rundkolben, Tröpfchen bilden sich und nach der Abkühlung bleibt eine farblose Flüssigkeit zurück. „Das ist reines Ethanol“, erklärt die Schülerin den Besuchern und nennt auch gleich das Prinzip des Trennverfahrens. „Der Alkohol siedet bereits bei 78 Grad, das Wasser aber erst bei 100 Grad Celsius“, so die Neuntklässlerin.

Am 24.11.2018 fand im Barnim-Gymnasium in Bernau von 9 bis 12 Uhr ein Informationstag für Eltern und Schüler statt. Die Lehrer und Schüler stellten ihr Gymnasium mit allem, was es an Fachlehrkräften und Unterrichtsräumen zu bieten hat, vor. Für den kleinen Hunger war das Elternkaffee mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee zuständig. Dieser Tag war für das Gymnasium ein voller Erfolg, da viele Eltern und Schüler der Einladung folgten.
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Tag der offenen Tür-Barnim Gymnasium

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So wie im Chemie-Kabinett konnte auch in  anderen Räumen des Barnim-Gymnasiums in Bernau-Waldfrieden experimentiert, gebastelt, zugehört und mitgemacht werden. Bei Anke Göritz beschäftigten  sich die Gäste mit der Origami-Technik, Markus Höser hatte im Bio-Raum Mikroskope aufgebaut und Chris Patricia Hänsel klärte die Frage, warum ein Magnet in einen Rohr schneller fällt als im anderen. Um die Rechtschreibung ging es bei einem Quiz, das Yvonne Oppen vorbereitet hatte und bei Alexandra Kipper konnten Brettspiele ausprobiert werden, die in einer Projektwoche entwickelt wurden.

Im Café, dort hatten Eltern fleißig Kuchen gebacken, präsentierte sich auch der Förderverein. „Wir unterstützen das Gymnasium finanziell bei Projekten“, berichtete Vorsitzender Jörg Spielmann. Er wies zudem auf den jährlichen Spendenlauf der Schüler hin, von dessen Erlös 30 Prozent für wohltätige Zwecke gespendet werden. „In diesem Jahr sind 19 000 Euro eingenommen worden“, so Spielmann. Demnächst werde entschieden, welche Einrichtung etwas von dem Geld erhält.

„Wir legen viel Wert auf Gemeinschaft“, betonte Schulleiterin Renate Brandenburg. Das Gymnasium biete ein „Lernen in toleranter, freundschaftlicher und ruhiger Atmosphäre, aber auch mit einem entsprechenden Anspruch“. Der mathematisch-naturwissenschaftliche Unterricht sei der Schwerpunkt des Schulprofils, so die Pädagogin. Nach ihren Angaben wird es zum Schuljahr 2019/2020 vier neue 7. Klassen geben. Hinzukommt eine Leistungs- und Begabungsklasse. Derzeit hat das Gymnasium rund 730 Schüler, die von 60 Lehrern unterrichtet werden. Erst im September konnte die weiterführende Bildungseinrichtung ihr zwanzigjähriges Jubiläum feiern.

„Wir haben einen sehr positiven Eindruck gewonnen“,  sagte Kerstin Hirschler. Gemeinsam mit Sohn Jan hatte sie sich mehr als eine Stunde alles angeschaut, auch mit Pädagogen und Schülern gesprochen. „Ich glaube, das Lehrer-Kollegium ist hier sehr engagiert“, so die Mutter. Dennoch wolle man sich aber auch noch weitere Schulen anschauen.

Ein bisschen Zeit haben alle Sechstklässler dafür noch. Erst ab dem 11. Februar 2019 müssen die Anmeldeformulare für die weiterführenden Bildungseinrichtungen in den jeweiligen Grundschulen abgegeben werden.

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