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Grundschulen-Cup
Schwitzen für den Siegerpokal

Janet Neiser / 26.11.2018, 06:00 Uhr - Aktualisiert 26.11.2018, 08:39
Eisenhüttenstadt (MOZ) Mit geschafften, aber zufriedenen Gesichtern ist am Sonnabend der erste offizielle Grundschulen-Cup zu Ende gegangen. Der Pokal des Bürgermeisters der Stadt Eisenhüttenstadt kann nun in der Ziltendorfer Niederung bewundert werden.

Zehn Grundschulen aus Eisenhüttenstadt und Umgebung (Ziltendorf, Neuzelle, Groß Lindow, Fünfeichen) standen sich im Mehrkampf in der Inselhalle in Eisenhüttenstadt gegenüber. In den Disziplinen 30-Meter-Sprint, Schlängellauf,  Medizinballwerfen, Dreierhopp sowie Rundenlauf wurde am Sonnabend um den Grundschulen-Cup gekämpft.
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Grundschulen-Cup der BSG Stahl

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„Das war richtig Weltklasse!“ Holger Franke, Abteilungsleiter der BSG Stahl Eisenhüttenstadt, die den Grundschulen-Cup veranstaltet, ist mächtig zufrieden und wohl auch ein bisschen stolz, wenn er an den Sonnabend zurückdenkt. Die Wettkämpfe liefen reibungslos, die Jungen und Mädchen sowie die Zuschauer hatten Spaß. Was will man mehr? Den Siegerpokal! Richtig. Doch erst einmal hieß es schwitzen.

Wie bei Olympia marschierten die jungen Sportler in die Inselhalle ein. Das Schulschild vorneweg. „Ich drücke allen Schülern die Daumen“, betonte Eisenhüttenstadts Bürgermeister Frank Balzer, der Schirmherr der Wettkämpfe war, bei denen die sportlichste Grundschule der Region gesucht wurde. Und dann ging es auch schon los mit einer Erwärmung zu Musik und unter Anleitung von Ute Hirche. Knie hoch, Arm hoch, hüpfen. Gegen 10 Uhr hieß es: Sport frei!

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Grundschulen-Cup in Eisenhüttenstadt

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Max und Malte von der Grundschule in Groß Lindow, die im vergangenen Jahr beim „Nikolausstiefel“ – der Vorgänger-Veranstaltung  – den ersten Platz und den Wanderpokal geholt hatte, mussten zunächst beim Schlängellauf ran. Siegessicher? Nein, das könne man noch nicht sagen, meinte Malte. „Aber wir sind gut drauf“, versicherte Max. Waren vor einem Jahr sechs weitere Schulen ihre Gegner, hieß es diesmal, neun zu schlagen.

Doch den Sieg wollten auch andere: Lena zum Beispiel. Die Elf-Jährige von der Goethe-Grundschule hatte mit ihren Mitschülern gerade den Medizinball so weit wie möglich geworfen, nun wartete der Dreisprung. Aber ihre Paradedisziplin sollte noch kommen. „Ich bin im Sprint am besten“, betonte das Mädchen, das im Leichtathletik-Verein trainiert.

Um Höchstleistungen zu bringen, hatten viele ihr eigenes Rezept. Manche verließen sich auf ihre Coolness, andere hatten sich früh noch mit Schoko-Toast oder belegtem Brötchen gestärkt, um die Energiespeicher aufzufüllen. Das machten viele auch zwischendurch. Denn die BSG Stahl hatte einen Imbiss vorbereitet, den unter anderem Dean und Emil in einer Wettkampfpause nicht missen wollten. „Wir sind beste Freunde, schon von Geburt an!“, betonte Emil. Dass sie an diesem Tag zu sportlichen Gegnern wurden, weil sie verschiedene Schulen besuchen, das ließ sie völlig kalt.

Am Ende standen ihre Schulen nicht auf dem Siegerpodest, auch die Vorjahressieger schafften es nicht aufs Treppchen. Dort freute sich über Platz 1, den Pokal und 150 Euro die Grundschule Ziltendorfer Niederung. Platz 2 und 100 Euro holten die Schüler aus Fünfeichen. Und auf den dritten Platz, für den es noch 50.Euro gab, kamen nach der Auswertung die Jungen und Mädchen der Neuzeller Grundschule Am Fasanenwald. Nächstes Jahr werden die Punkte neu gemischt.

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