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Kunstmarkt mit 16 Anbietern lockt viele Besucher in die Galerie am Kietz

Markt
Vorgeschmack auf Weihnachten

Kerstin Unger / 26.11.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 26.11.2018, 07:31
Schwedt (MOZ) Auf die Adventszeit stimmte am Sonnabend der traditionelle vorweihnachtliche Kunstmarkt in der Galerie am Kietz ein. Die Besucher gaben sich am Nachmittag die Klinke in die Hand und nahmen am Ende die eine oder andere Geschenkidee mit nach Hause.

Am 24.11.2018 öffnete die Galerie am Kietz ihre Türen zum vorweihnachtlichen Kunstmarkt.
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Vorweihnachtlicher Kunstmarkt

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Man kam sich am Sonnabend beim alljährlichen Kunstmarkt ganz schön nahe. Die durchschnittliche Besucherzahl von 500 wurde diesmal sicherlich übertroffen. Vor allem zur besten Kaffeezeit die Einladung, bei einem Stück Kuchen durch die Ausstellungsräume zu schlendern. Dabei traf man nicht nur Stammgäste der vergangenen Jahre, sondern freute sich auch über so manches bekannte Gesicht der Aussteller, die jedes Jahr gern wieder nach Schwedt kommen. Dazu gehört zum Beispiel Elisabeth Eichhorn aus Eberswalde. Die Silberschmiedemeisterin, die viele Schmuckstücke und Klangspiele mitgebracht hatte, fühlt sich in der Galerie am Kietz immer wohl. Sie arbeitet viel mit Fossilien und Mineralien. Auch Monika Kraser aus Schwedt  ist regelmäßig mit dabei. Die Rentnerin stellt Kränze aus Naturmaterial, Kerzenhalter aus Birkenstämmen oder Weihnachtssterne her und wurde am Sonnabend vieles davon los. Sie ist auch oft auf Dorfmärkten unterwegs.

Der Künstler Volkmar Förster hat vor zwei Jahren schon beim vorweihnachtlichen Kunstmarkt mitgemacht. „Es gefällt mir hier. Es ist ein sehr guter Verein und eine persönliche Atmosphäre“, sagt er. Volkmar Förster aus Funkenhagen hat die letzte große Ausstellung „Nahdistance“ in der Galerie am Kietz mit seinen Holzschnitten, Aquarellen und Druckgrafiken bis vor einer Woche bestritten und ist sozusagen gleich dageblieben. „Ich habe nur die Exponate gewechselt und meinen ,Gemischtwarenladen‘ mitgebracht“, erzählt er. Seine Bilder, unter anderem den „Schwanengesang“, konnte man auch kaufen.

Im Angebot waren diesmal auch wieder Keramik, Korbwaren, Gestricktes, Gefilztes, Holzspielzeug, und handgemachte Seifen. Die Kinder konnten bei den Helfern der Schwedter Kreativwerkstatt von Andrea Wolter selbst in Aktion treten. Auch Theater stand wie immer auf dem Programm. Das Theater Stolperdraht präsentiert jedes Jahr hier sein Weihnachtsmärchen.

Gut besetzt war stets das Galerie-Café. Einige der rund 60 Vereinsmitglieder sorgten für den frischgebackenen Kuchen.

Mit dem vorweihnachtlichen Kunstmarkt hat der Schwedter Kunstverein, der sich in seinem 20. Galeriejahr befindet, eine lange Tradition fortgesetzt. „Von Anfang fanden die Märkte vor dem Advent und vor Ostern statt“, erzählt Galeriemitarbeiterin Sabine Hammermeister. Anfangs ging er über zwei Tage. Jetzt gibt es ihn nur noch am Sonnabend, was der personellen Situation geschuldet sei.

Die Zahl der Aussteller ist von anfangs vier bis fünf stetig gewachsen. „Wir freuen uns über die vielen treuen Partner, bemühen uns aber auch immer wieder um Neue“, sagt Sabine Hammermeister. Wert wird dabei auf natürliche Materialien gelegt. Es gibt auch häufig Anfragen von Leuten, die zu Hause werkeln und mit ihren selbstgemachten Sachen anderen Freude machen möchten. Dass die Mischung von Berufs- und Hobbykünstlern sowie Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen ankommt, zeigten der Besucherstrom und die zugeparkten Flächen vor der Galerie am Kietz.

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