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In Schönerlinde wurde in kürzester Zeit die Alte Heerstraße erneuert

Straßenbau
Eine perfekte Ortsumgehung

Heitere Runde: Bürgermeisterin Jana Radant, Ortsvorsteher Frank Liste, Sören Gutzker, Erik Westphal und Stefan Marquardt von Eurovia, Sabine Scheib und Lars Gesch
Heitere Runde: Bürgermeisterin Jana Radant, Ortsvorsteher Frank Liste, Sören Gutzker, Erik Westphal und Stefan Marquardt von Eurovia, Sabine Scheib und Lars Gesch © Foto: Hans Still
Hans Still / 01.12.2018, 06:15 Uhr
Schönerlinde (MOZ) Nasskaltes Wetter, ein eisiger Wind, dafür aber ein freundlicher Anlass, der die Anwesenden durchaus froh stimmt: Am Freitagvormittag kamen auf der Alten Heerstraße in Schönerlinde die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant, der Schönerlinder Ortsvorsteher Frank Liste (SPD), Bauamtsleiter Lars Gesch mit seiner Kollegin Sabine Scheib sowie Mitarbeiter der Firma Eurovia zur spontanen Straßenabnahme zusammen.  Innerhalb kürzester Zeit war es nämlich gelungen, die kleine Schönerlinder Ortsumgehung mit einer vier Zentimeter dicken Asphaltschicht zu überziehen. Davon profitieren beispielsweise die Wandlitzer Pendler, die täglich in Richtung Berlin müssen. Vor allem aber bekommen Fahrer von Lastern und noch größeren Fahrzeugen ein Piste angeboten, die sie ohne Verstöße gegen die Verkehrsbestimmungen auf dem Weg vom Barnim nach Berlin und umgekehrt nutzen können. „Niemand muss jetzt noch durch die Bahnhof- und die Dorfstraße fahren. Mit knapp drei Kilometern Umweg sollte jeder Berufskraftfahrer klarkommen“, hofft nun Ortsvorsteher Frank Liste. Weil gerade zu den Spitzenzeiten die Dorfstraße vom Pendlerverkehr arg gebeutelt wird, regt Liste zudem kontinuierliche Kontrollen der Polizei an. Ähnliches hatte in Schönwalde geklappt, nachdem es dort ein Krisentreffen zum Mühlenbecker Damm gegeben hatte, wurde dort häufiger kontrolliert.

Doch zurück zur Alten Heerstraße und dem Lob der Verwaltungschefin für die Firma Eurovia und die eigenen Mitarbeiter. „Eurovia verbessert praktisch die eigene Anreise, denn die Firma hat ja auf dem Gewerbegebiet ihren Sitz“, heißt es. Und natürlich gibt sich die Verwaltung glücklich angesichts der tatsächlich kurzfristigen Umsetzung der Straßensanierung. Obwohl Liste diese Instandsetzung seit Jahren gefordert hatte, ging es wenigstens zum Ende überraschend schnell. Die Gemeindevertreter gaben im September die nötigen 350 000 Euro frei, dann folgte Anfang Oktober die Ausschreibung. „Am 12. November haben wir begonnen und tatsächlich bis zum 24. November an der Straße gearbeitet“, bestätigte der für die Berliner Zweigstelle zuständige Eurovia-Chef Erik Westphal.

Mit dem Landkreis soll nun noch abgesprochen werden, dass die Lkw-Fahrer per Hinweisschilder auf die richtige Spur gebracht werden.

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Frank Ludwig 04.12.2018 - 20:46:02

Geschenk für Eurovia

Ich kann ja die Freude aller Beteiligten verstehen, nur die Hoffnung auf die Akzeptanz der LKW-Fahrer kann ich nicht teilen. Erst wenn die gesamte Schönerlinder Dorfstrasse für den durchgehenden LKW-Verkehr gesperrt wird, ist diese Hoffnung nicht nur eitle Träumerei. Der Güterverkehr vom Autobahnabzweig Mühlenbeck zum Gewerbegebiet der Stadt Berlin, aber auch der LKW-Verkehr zum Klärwerk aus Richtung Berlin-Buch müsste über den Heerweg und die jetzige Bundesstrasse 109 geleitet werden. Für ortsunkundige Spediteure aber auch alle anderen Fahrer ist eine Ausschilderung Voraussetzung für die Umfahrung des Ortes. In diesem Sinne mahne ich aber auf die fehlende Fahrbahnmarkierung und Beleuchtung des Heerwegs an. Sonst sind die 350.000 EUR nicht nur ein Geschenk an Eurovia und die Anwohner der Schönerlinder Dorfstrasse zwischen Gaststätte und Bahnhof sondern reine Steuerverschwendung!

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