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Abschluss der Bauarbeiten an der Autobahnbrücke / Fahrplanwechsel im Stadtverkehr / Kritik am ausgedünnten Sommerfahrplan

Verkehr
Die Straßenbahn rollt wieder über die A 12

Einweihung: Nachdem die Sektflasche überrollt wurde, machten u.a. Vertreter der SVF, der Landeseisenbahnaufsicht, RS-Gleisbau und der Stadtverwaltung die erste Fahrt über die A12.
Einweihung: Nachdem die Sektflasche überrollt wurde, machten u.a. Vertreter der SVF, der Landeseisenbahnaufsicht, RS-Gleisbau und der Stadtverwaltung die erste Fahrt über die A12. © Foto: Winfried Mausolf
Jan-Henrik Hnida / 10.12.2018, 07:15 Uhr - Aktualisiert 10.12.2018, 08:34
Frankfurt (MOZ) Pünktlich zum Fahrplanwechsel nahm die Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) am Sonnabend die rekonstruierte Straßenbahnbrücke über die A12 wieder in Betrieb. Ein Jahr lang fuhren statt Straßenbahnen nur Ersatzbusse nach Markendorf. Die alte Brücke war marode, musste abgerissen und neu gebaut werden. Die letzte Sanierung liegt 30 Jahre zurück – dieses Mal soll die Autobahnbrücke länger halten.

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Straßenbahn fährt wieder über die A12

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Bei frischen Wind, aber ohne Regen eröffnete Christian Kuke, Geschäftsführer der SVF, die neue Brücke. Er freue sich darüber, dass die Arbeiten voll im Zeitplan lagen – und die Kosten von rund 3 Millionen Euro im Rahmen blieben. Die Hälfte übernahm das Land. Bauleiter Knut Richter von der Firma Arikon bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. „Zuerst hatte ich schon Bedenken, ob wir es pünktlich schaffen“, gestand SVF-Projektleiter Wolfgang Worf. Denn der Schutz von dort lebenden Zauneidechsen sorgte für Verzögerungen. Doch nun steht die 37 Meter lange Brücke in integraler Bauweise. Sogar ein Stück Japan steckt über der A12: „Über solche Kunststoffschwellen rollt auch der Schinkansen-Express in Tokio“, erläutert Worf. Ganz ökologisch, ohne Holz. Noch eine Besonderheit: Neben Mainz besitzt deutschlandweit nur die SVF eine Autobahnbrücke.

Nachdem ein historischer und ein grüner Waggon über Sektflaschen und durch’s Flatterband fuhren, stiegen die Gäste für eine Jungfernfahrt nach Markendorf ein. Unterwegs wurde mit Kaffee und Torte der Dampfbäckerei Janusch angestoßen. Kleiner Wermutstropfen: Die überdachte Haltestelle am Klinikum wird bis Weihnachten nicht fertig, wegen Hersteller-Problemen.

Seit Sonntag gelten deutschlandweit neue Fahrpläne, so auch beim Frankfurter Stadtverkehr. Eine wichtige Änderung: Das Umsteigen zwischen den Straßenbahnlinien 1 und 4 findet aus Sicherheitsgründen nun nicht mehr an der Haltestelle Zentrum sondern am Dresdner Platz statt. Außerdem fahren auf der Straßenbahnlinie 5 (Neuberesinchen-Messegelände) in den Morgen- und Nachmittagsstunden künftig mehr Bahnen. Auf der Linie 2 (Messegelände-Europa-Universität), gibt es dagegen am Nachmittag nur noch einen 20-Minuten-Takt. Eine Verbesserung gibt es für Anwohner im Klingetal bzw. im Nordwest der Stadt. Die Busse auf der Linie 980 fahren zu den Hauptverkehrszeiten nun wieder alle 30 Minuten – viele Bürger hatten sich dies gewünscht, auch zur besseren Absicherung des Schülerverkehrs. Der Schnellbus der Linie 982 zwischen Rosengarten und dem Technologiepark hingegen wurde gestrichen.

Erstmals wird es mit dem Fahrplanwechsel auch einen Sommerferienplan geben. Vom 20. Juni bis 2. August fährt die SVF dann das Angebot auf einigen Linien zurück. Unter anderem werden mehrere Straßenbahnlinien nicht eingesetzt. Die Sparmaßnahme versuchte Renate Berthold (Bürgerbündnis/BB) mit einem Antrag ihrer CDU/BB-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag noch zu verhindern. Außerdem beantragte sie, in den ersten vier Wochen der Vorlesungszeit des Wintersemesters in den Morgenstunden dienstags, mittwochs und donnerstags die Kapazitäten aller Straßenbahnen von den Studentenwohnheimen zur Uni zu verstärken. Denn diese seien zum Semesterstart regelmäßig „unzumutbar überfüllt“.

Der Antrag von CDU und Bürgerbündnis wurde mit 14 Nein-Stimmen, 8 Enthaltungen und 11 Ja-Stimmen abgelehnt – der neue Fahrplan gilt.

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Hendrik Haucke 10.12.2018 - 11:15:47

"Frankurt geht Besser" Zitat OB bloß WO

Danke liebe Autofahrerlobby der Stadtverordneten das alte Menschen und andere Nutzer der Schüler Verkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) kurz SVF an den Haltestellen doppelt so lange Warten dürfen um die Fahrzeuge zu nutzen. Bei den jetzigen Temperaturen im Sommer würde ich der SVF raten an den Haltestellen Wasser bereit zu stellen nicht das so mancher Fahrgast dehydriert. Bitte sagen sie nicht der Fahrplan ist etwas aus gedünnt worden, wenn in der Woche den ganzen Sommerferien lang fast der Sonnabend Fahrplan auf den Hauptlinien gültig ist. Ob Früh oder Nachmittag ein Berufsverkehr statt findet ist der SVF wie es scheint egal. Ich glaube da sitzen die verkehrten in den wichtigen Positionen bei der SVF. Sehr geehrte Frau Berthold ich möchte ihnen recht geben, aber eine Kapazität Erhöhung geht nur mit eine Taktverdichtung. Eine Erhöhung durch einer Doppeltraktion der Tatrabahnen ist nur für ein Zug möglich und dies bringt auch nicht viel. Es ist eben Einfacher zu kürzen als sich Gedanken zu machen wie man die Fahrgastzahlen erhöhen kann.

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