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Handball
Sorgenfalten trotz Sieg

Abgeräumt: Mit einer robusten und körperbetonten Spielweise hatten die Neuruppiner gerechnet. Und die Akteure der SG Westhavelland packten auch kräftig zu, hier gegen Kreisläufer Markus Assemacher. Der 43-Jährige ist bekanntlich Hallensprecher bei den Füchsen Berlin. Am Sonntag stand er beim HCN zusammen mit Sohn Tristan, der sein Debüt gab, auf der Platte.
Abgeräumt: Mit einer robusten und körperbetonten Spielweise hatten die Neuruppiner gerechnet. Und die Akteure der SG Westhavelland packten auch kräftig zu, hier gegen Kreisläufer Markus Assemacher. Der 43-Jährige ist bekanntlich Hallensprecher bei den Füchsen Berlin. Am Sonntag stand er beim HCN zusammen mit Sohn Tristan, der sein Debüt gab, auf der Platte. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 10.12.2018, 11:24 Uhr - Aktualisiert 10.12.2018, 12:26
Neuruppin (MOZ) Warmer Applaus am 2. Advent. Der HC Neuruppin hat seine Fans im letzten Heimspiel des Jahres mit einem Sieg beschenkt. Das Verbandsliga-Match gegen die SG Westhavelland wurde am Sonntag mit 28:24 (11:10) gewonnen. Jedoch wurde der Sieg womöglich teuer bezahlt.

Denn mit Christian Koall (Knie), Dennis Plötz (Leiste) und William Kehnscherper (Hand) gab es drei Verletzte. Vor allem Kehnscherper hat es schwer erwischt. Er schied in der 51. Minute nach einer Abwehr-Aktion gegen den besten Gästeakteur, Leon Herrmann, mit einem Bruch des kleinen Fingers an der rechten Hand aus. Für ihn ging es sogleich in die Ruppiner Kliniken. „Das ist extrem bitter. Zumal es auch noch die rechte Hand, also sein Wurfarm ist“, litt sein bester Kumpel, Jonas Simon, mit ihm.

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Simon war es, der gleich zu Beginn der Partie den HCN in die Spur brachte. Die ersten drei Treffer gingen allesamt auf das Konto des Linksaußen.

Darüber hinaus präsentierte sich auch Dennis Plötz in Top-Verfassung. Der Torwart brachte oftmals die Hand an den Ball. Aushilfstrainer Christian Will, der den gesperrten Michael Drefahl vertrat, befand im Nachgang auch: „Ausschlaggebend für den Erfolg war, dass wir auf der Torhüter-Position besser besetzt und in der Abwehr griffiger waren.“

Da Westhavelland oftmals eine offensive Deckung gegen Neuruppins Rückraum-Schützen Fabio Pastor und William Kehnscherper praktizierte, „mussten wir die richtigen Lücken finden. Und das haben wir oft auch geschafft“, frohlockte Will. Lediglich  als die Neuruppiner Mitte des ersten Durchgangs „etwas nachgelassen“, „nicht fokussiert genug“, und „zu wenig Tempo ins Angriffsspiel“ brachten, wie Torwart Dennis Plötz analysierte, kamen die Gäste stärker auf. Plötz weiter: „Dass es bis zum Ende eine enge Kiste wird, wussten wir vorher.“

Doch ganz so eng wurde es dann doch nicht, weil die Westhavelländer hintenraus mächtig abbauten. Es fehlte schlichtweg die Kraft. Lediglich Leon Herrmann zerrte unnachlässig an den Ketten. Sein rechter Arm ist eine Waffe. In den letzten Minuten zog aber Mark Pastor auch ihm den Zahn, drei starke Paraden brachten den HCN endgültig auf die Siegerstraße.

Nun muss der HCN dreimal in Folge auswärts antreten. Erst am 24. Februar gibt es das nächste Heimspiel. Dann reist Blau-Weiß Wusterwitz an.

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