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Autotest VW T-Roc

Buhlt um jüngeres Publikum: VW T-Roc
Buhlt um jüngeres Publikum: VW T-Roc © Foto: MOZ/Hajo Zenker
Hajo Zenker / 17.12.2018, 11:30 Uhr - Aktualisiert 17.12.2018, 14:43
Berlin (MOZ) Die Wolfsburger Kernmarke VW hat in diesem Jahr auf dem Heimatmarkt um 2,4 Prozent zugelegt, während der Gesamtmarkt um lediglich 0,4 Prozent wuchs. Volkswagen-Klassiker wie Golf und Passat fahren dabei im Minus, während etwa Polo, Arteon und Tiguan beliebter als im Vorjahr sind. Und auch der neue T-Roc hat einen beachtlichen Start hingelegt.

Die Wolfsburger Kernmarke VW hat in diesem Jahr auf dem Heimatmarkt um 2,4 Prozent zugelegt, während der Gesamtmarkt um lediglich 0,4 Prozent wuchs.
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Motor

Drei Benziner und zwei Diesel stehen für den T-Roc zur Verfügung. Das ergibt eine Leistungspalette von 115 PS bis 190 PS. Der von uns gefahrene kräftigste Motor holt aus zwei  Litern Hubraum bis zu 190 PS und vor allem ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter - ein stolzer Wert für einen Benziner und zudem bereits bei 1500 Umdrehungen verfügbar. Kein Wunder also, dass man stets flott vom Fleck kommt und souverän seine Runden zieht. In 7,2 Sekunden kann man von Null auf Tempo 100 kommen und auf der Autobahn locker 216 km/h erreichen. Die bei diesem Motor serienmäßige DSG-Automatik passt sehr gut.

Karosserie/Ausstattung

Heute geht SUV-Look über alles. Und so bekommen auch immer mehr kleinere Wagen ein solches Aussehen verpasst. Hier also geht es um SUV-Gefühl im Golf-Format. Dabei steht der T-Roc für den Versuch von VW, mit dem Auto jüngere Käufer anzusprechen, die ja längst nicht mehr so auf den Besitz eines Automobils versessen sind wie frühere Generationen. Und tatsächlich wirkt das Design frisch, gerade im Heckbereich. Der mit 4,24 Meter Länge kompakte, aber mit 1,57 Meter recht hohe Wagen vermittelt Modernität, auch durch die Möglichkeit der Farbkombinationen. Und bietet gleichzeitig die heute so beliebte erhöhte Sitzposition. Vorn sitzt es sich sehr gut, hinten wird es naturgemäß etwas enger. Der Innenraum wirkt modern, aber in der Materialauswahl nicht ganz so sorgfältig wie von VW sonst gewohnt. Ab Werk gibt es sechs Airbags, ESP, Berganfahrassistent, Spurhalteassistent, beheizte Außenspiegel, Klima, Fensterheber, Lichtsensor, City-Notbremsassistent, Radio, fernbedienbare Zentralverriegelung.

Fahrverhalten

Das Fahrwerk ist sehr ausgewogen. Der beim großen Benziner und beim großen Diesel erhältliche Allradantrieb verbessert spürbar die Traktion, für echte Geländefähigkeit fehlt dem Wagen aber die Bodenfreiheit.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen T-Roc gibt es (mit 115 Benzin-PS und Frontantrieb) für 20.875 Euro. Aber dabei dürfte es häufig nicht bleiben. Den von uns gefahrenen stärksten Motor jedenfalls gibt es stets in Kombination mit der besten Ausstattung, Allrad und DSG. Und dann startet man bereits bei 31.475 Euro. Nach Norm verbraucht der Wagen 6,7 Liter Super auf 100 Kilometer (153 g/km CO2), einen halben Liter mehr sollte man auf jeden Fall einkalkulieren.

Fazit

VW kann auch jung-dynamisch: Der T-Roc strahlt eine für Wolfsburg ungewohnte Frische aus, die gleichzeitig gut das heute so beliebte SUV-Feeling vermittelt. Hajo Zenker

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