Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Geburtsbilanz
Das Neujahrsbaby heißt Sofia

Symbolfoto
Symbolfoto © Foto: dpa
Annette Herold / 02.01.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 02.01.2019, 10:24
Bad Saarow (MOZ) Das neue Jahr war keine vier Stunden alt, als in Bad Saarow ein Neujahrsbaby zur Welt kam. Im vergangenen Jahr wurden im Helios Klinikum 612 Kinder geboren, in der Rüdersdorfer Immanuel Klinik 1073.

Das erste Baby, das im neuen Jahr im Helios Klinikum Bad Saarow das Licht der Welt erblickt hat, heißt Sofia. Sie wiegt 3706 Gramm, ist 50 Zentimeter groß und wurde um 3.55 Uhr geboren, wie Kliniksprecherin Viola Bock berichtet. Sofia hat sich etwas Zeit gelassen – der eigentliche Geburtstermin sollte am 24. Dezember sein.

Um so größer sei die Freude bei den frisch gebackenen Eltern gewesen. Im Familienzimmer genossen sie ersten gemeinsamen Stunden. Mit ihren Eltern Isabel und Dave Pöggel und ihrer kleinen Schwester wohnt Sofia bald in Bestensee (Dahme-Spreewald).

Im Rüdersdorfer Kreißsaal blieb es Neujahr still. Am Silvestertag kam um 11.59 Uhr das letzte Baby des Jahres 2018 zur Welt, ist von Krankenhaussprecherin Lydia Stübler zu erfahren. Damit hätten in der Immanuel Klinik 1073 Kinder in 1062 Geburten das Licht erblickt. „Das bedeutet, dass wir elf Zwillingspärchen begrüßen durften.“ Von den 1073 Kindern waren 509 Jungen und 564 Mädchen. Das leichteste Kind, ein Mädchen, wurde im Januar mit 1645 Gramm geboren – ein Fall für die Kinder- und Jugendmedizin im Haus. Das schwerste Kind war ein Junge im Februar mit 5190 Gramm.

Die geburtenstärksten Monate waren in Rüdersdorf der Juli mit 122 und der November mit 95 Geburten. Der Februar mit 71 Geburten und der April mit 74 waren dagegen die ruhigsten Monate.

In Bad Saarow wurden im Februar die wenigsten Geburten gezählt, 39 an der Zahl. Die meisten Babys, je 59, kamen im Mai, Juni und Juli auf die Welt – besonders viele übrigens an Freitagen, berichtet Sprecherin Bock. Und die meisten Kinder würden in Bad Saarow tagsüber geboren: zwischen 7 und 18 Uhr. Das schwerste Kind wog 5085 Gramm. Fünf Zwillingspärchen kamen zur Welt; und von den 612 Babys sind 315 Jungen und 297 Mädchen.

Eine große Überraschung gab es im Helios Klinikum schon im November. „Da kam ein Kind zur Welt, mit dem keiner gerechnet hatte“, berichtet Oberärztin Dr. Cornelia Freitag-Höner. Details darf sie wegen der ärztlichen Schweigepflicht nicht nennen, nur so viel: Mutter und Kind seien wohlauf.

Doch in der Regel werden Geburten auch in Bad Saarow erwartet, und viele Kinder sind Wunschkinder ihrer Eltern. Die meisten Mütter wollen eine natürliche Geburt, wie die Oberärztin sagt. Selten brächten sie ihre Kinder im Stehen zur Welt, aber Positionen wie die Seitenlage oder Vierfüßlerstand erlebten die Frauen im Kreißbett oft als angenehm. Von vornherein einen Kaiserschnitt wollten die wenigsten Mütter, sagt Dr. Freitag-Höner. „Es gibt einen Teil der Mütter, der sich von vornherein einen Kaiserschnitt wünscht. Allerdings entscheiden sich die meisten Frauen für eine natürliche Entbindung. Was auffällig ist, dass wir aufgrund der häufigeren vorangegangenen Kaiserschnitte öfter erneut den Kaiserschnitt durchführen müssen.“

Nach Erfahrung der Ärztin entscheiden sich mehr Paare als früher für ein Kind, wenn die Mutter das 40. Lebensjahr überschritten hat. Diesen Trend gebe es allerdings schon seit einigen Jahren.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG