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Probefahrt
Autotest Nissan X-Trail

Aufgepeppte Front: Nissan X-Trail
Aufgepeppte Front: Nissan X-Trail © Foto: Hajo Zenker
Hajo Zenker / 02.01.2019, 11:15 Uhr - Aktualisiert 02.01.2019, 12:07
Berlin (MOZ) Nissan hat 2018 ein Viertel im Vergleich zum Vorjahr verloren, während der deutsche Gesamtmarkt leicht wuchs. Der elektrische Leaf der Japaner fährt zwar deutlich im Plus, Juke und Nissan aber tief im Minus. Auch der überarbeitete X-Trail hat verloren.

Motor

Ein Benziner und zwei Diesel stehen zur Wahl. Das ergibt eine Leistungspalette von 130 bis 177 PS. Der von uns gefahrene Ottomotor holt aus vier Zylindern und 1,6 Litern Hubraum bis zu 163 PS und 240 Newtonmeter maximales Drehmoment (ab 2000 Umdrehungen). Das reicht, um ordentlich und kommod im Ton in Schwung zu kommen, in knapp zehn Sekunden von 0 auf Tempo 100 und auf der Autobahn auf 200 Stundenkilometer.

Unser Autor hat den Nissan X-Trail getestet.
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Autotest Nissan X-Trail

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Karosserie/Ausstattung

Seit 2001 bringt das mittlere SUV X-Trail den Japanern Umsatz. Die dritte Generation gibt es seit 2014. Um dem weltweit so erfolgreichen Modell bei uns noch mehr Schwung zu verleihen, wurde nun die Optik überarbeitet, wie man etwa am aufgepeppten Kühlergrill, aber vor allem auch im Innenraum, wo Materialien wie Lenkrad aufgewertet wurden. Geblieben ist es bei dem 4,69 Meter langen Automobil natürlich bei dem erfreulichen Platzangebot für die Insassen. Und wer mehr Plätze braucht als üblich, kann im Basismodell für 800 Euro mit einer dritten Sitzreihe den X-Trail zum Siebensitzer machen. Für das Gepäck stehen im Fünfsitzer nun 565 Liter zur Verfügung (in besseren Varianten per Fußbewegung elektrisch zugänglich). Ab Werk ist der Wagen schon gut ausgestattet. So gibt es sechs Airbags, ESP, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Tempomat, Klima, Fensterheber rundum, Radio-CD-Kombination, verschiebbare zweite Sitzreihe, Leichtmetallfelgen, beheizbare Außenspiegel und fernbedienbare Zentralverriegelung.

Fahrverhalten

Der X-Trail ist für die komfortabel-entspannte Fahrt gemacht. Schnelle Kurvenfahrt passt da nicht so gut. Für den Benziner ist der Allradantrieb nicht verfügbar, den gibt es nur für die beiden Diesel.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen X-Trail erhält man mit dem von uns gefahrenen Benziner ab 25.590 Euro. Ein Diesel kostet mindestens 28.040 Euro, Allrad fängt bei 33.300 Euro an. Nach Norm verbraucht der Wagen 6,2 Liter Super auf 100 Kilometer (145 g/km CO2), mit siebeneinhalb Litern sollte man im normalen Leben rechnen.

Fazit

Der X-Trail ist nicht umsonst weltweit erfolgreich - und mit der Modellpflege hat Nissan den Wagen noch etwas schicker gemacht.

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