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Bildungs- und Begegnungsstätte Schloss Trebnitz resümiert erfolgreiches Jahr.

Kunst
Viele beachtete Ausstellung im Container

Ausstellung im Container: Der Chef Staatskanzlei Martin Gorholt (l.) eröffnete im September in Trebnitz die Exposition, hier mit den Ausstellungsmachern Uwe Rada und Dr. Piotr Korduba (r.).
Ausstellung im Container: Der Chef Staatskanzlei Martin Gorholt (l.) eröffnete im September in Trebnitz die Exposition, hier mit den Ausstellungsmachern Uwe Rada und Dr. Piotr Korduba (r.). © Foto: Doris Steinkraus
Doris Steinkraus / 04.01.2019, 06:30 Uhr
Trebnitz (MOZ) Die Bildungs- und Begegnungsstätte Schloß Trebnitz kann auf ein außerordentlich erfolgreiches Jahr 2018 zurück blicken. Die Rekord-Zahl von 2017 an Übernachtungen war bereits im November geknackt worden. Seit dem 1. Juni 2018 ist Schloss Trebnitz eine vom Land Brandenburg anerkannte Heimbildungsstätte. „Die Heimbildungsstätte des Schlosses Trebnitz, wie sie offiziell genannt wird, ist damit die vierte Institution in Brandenburg, die diesen Titel trägt“, so Einrichtungsleiter Darius Müller. „Dieser Status bedeutet für den Verein mehr Konstanz und Nachhaltigkeit für die zukünftige Bildungsarbeit im Bereich des Lernens für Erwachsene mit dem Schwerpunkt politische Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement im ländlichen Raum.“

Das wichtigste Vorhaben im Rahmen der Partnerschaftsbeauftragung des Landes Brandenburgs für Großpolen war das Projekt „1918. Die vergessene Grenze“. Es wurde gemeinsam mit der Europa-Universität Viadrina, der Stadt Frankfurt (Oder) und der Adam-Mickiewicz-Universität Posen realisiert. Das Projekt stand unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, des Marschalls der Woiwodschaft Großpolen und des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt (Oder) sowie des Stadtpräsidenten der Stadt Posen. Es wurde organisatorisch und materiell von allen Beteiligten unterstützt. Es beinhaltete eine Studenten-Exkursion entlang der ehemaligen deutsch-polnischen Grenze von 1918/20, zwei Publikationen, drei unterschiedliche Ausstellungen und mehrere Vorträge.

„Die Ergebnisse wurden unter anderem bei der Posener Stadtverwaltung, im Hof der historischen Jesuiten-Anlage, bei dem Marschallamt, dem Kulturzentrum ZAMEK im ehemaligen Kaiserschloss und natürlich in Trebnitz und Frankfurt (Oder) präsentiert. „Gerade die polnische Unterstützung war uns wichtig, weil das Projekt ein schwieriges Thema der Grenze aufgriff“, resümiert Darius Müller. „Wir waren überrascht, dass unsere Anfragen, die Ergebnisse des Projektes in Posen zu präsentieren, von allen gefragten Institutionen sofort positiv beantwortet wurden. So führte dieses einmalige Projekt zu einer enormen Sichtbarkeit der Partnerschaft Brandenburg-Großpolen in breiten Schichten der Bevölkerung. Es wurde medial intensiv und auch überregional thematisiert und erfuhr große Wertschätzung in den Fachkreisen.“

Die Architektur-Ausstellung wird in diesem Jahr auch noch im Potsdamer Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte das Bauhaus-Jahr 2019 einläuten. Es sei unter anderem gelungen, auf die Besonderheit der Frankfurter Architekturmoderne hinzuweisen und ein bleibendes Angebot zur Entdeckung dieser besonderen Bauphase zu schaffen.

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