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Barnimer Amazone startet gegen internationale Konkurrenz

Wollen in Neustadt angreifen: Kimberley Alexandra Gibson und ihr Erfolgspferd Diarados Röschen
Wollen in Neustadt angreifen: Kimberley Alexandra Gibson und ihr Erfolgspferd Diarados Röschen © Foto: Andreas Pantel
Britta Gallrein / 09.01.2019, 14:34 Uhr
Neustadt/Dosse Die 19. Auflage des internationalen Reitturniers CSI Neustadt/Dosse in der Graf-von-Lindenau-Halle startet am heutigen Mittwoch. Während heute vorrangig die fünf- und sechsjährigen Springpferde am Start sind, wird es ab Donnerstag international. Dann beginnen die Amateur- und die Youngstertour. Im internationalen Eröffnungsspringen zeigen die Reiter nach der kurzen Weihnachtspause ihren Pferden schon mal die Halle mit den beeindruckenden Hindernissen.

Mit dabei ist auch eine Barnimern. Kimberley Alexandra Gibson vom RV Elisenau wird mit ihren zwei Erfolgspferden, Diarados Röschen und Tingirl in Neustadt angreifen. Der Barnimerin und der zehnjährigen Stute Diarados Röschen liegt die Halle in Neustadt offenbar. Im vergangenen Jahr konnten die beiden von drei S-Springen gleich zwei gewinnen.

Auch diesmal hat die Barnimerin mit Röschen drei S-Springen genannt. Mit der 16-jährigen Stute Tingirl wird sie am Mittwoch bereits im M-Springen an den Start gehen. Mit der Stute war sie bei der Global Champions Tour sehr erfolgreich. Allerdings hat die Pferde-Dame ihren eigenen Kopf. „Manchmal will sie, manchmal nicht“, sagt Vater und Trainer Alexander Gibson lachend.

Was die Elisenauerin erreichen kann, sei schwer voraus zu sehen. „Beide Pferde hatten jetzt seit Oktober beziehungsweise November Turnierpause, haben keinen Sprung gemacht“, gibt Alexander Gibson zu bedenken.

Für Kimberley Alexandra Gibson verlief das Jahr 2018 hoch erfolgreich. Ihr schönster Moment? „Die Überreichung des Goldenen Reitabzeichens“, berichtet die Amazone. Am meisten geärgert habe sie sich 2018 über die Landesmeisterschaften in Neustadt/Dosse. „Das war leider irgendwie nicht unser Turnier.“ Für 2019 hat sich die Auszubildende vorgenommen, etwas Ausgleichssport zu machen. „Sonst fühle ich mich nicht so fit“, sagt sie lachend. „Sportlich wird es sicher schwierig, an die Erfolge vom vergangenen Jahr anzuknüpfen, da das wirklich überragend war und Erfolge da waren, mit denen ich gar nicht so richtig gerechnet hatte. Aber bei den Landesmeisterschaften würde ich gerne mal erfolgreicher abschneiden.“ Gute Vorsätze für das neue Jahr hat sie sich übrigens nicht vorgenommen. „Mache ich nie. Denn, ganz ehrlich, wer hält die schon ein?“

Für sie geht es zwei Wochen später gleich weiter: mit der Spooks Trophy Tour in Leipzig, in der sie das Finale erreicht und gute Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen hat.

In den kommenden fünf Tagen lockt das CSI jedoch erst einmal mit hochkarätigen Springprüfungen bis hin zum Drei-Sterne-S. Außerdem am Freitag: Aktion-Schau, jump and drive und Barrierespringen. Am Sonntag geht es im Großen Preis um 25 000 Euro Preisgeld. Reiterinnen und Reiter aus zwölf Nationen gehen an den Start.(bag)

mehr Informationen unterwww.csi-ese.de

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