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Einwohnerstatistik
163 neue Kremmener – aber nicht alle bleiben dauerhaft

Einwohner Kremmen Statistik, Bevölkerungsentwicklung
Einwohner Kremmen Statistik, Bevölkerungsentwicklung © Foto: MOZ/Jörn Sandner
Marco Winkler / 10.01.2019, 11:02 Uhr
Kremmen (MOZ) „Wir dürfen zwar nicht zu schnell zu groß werden, aber wir müssen unser Potenzial nutzen können“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) diese Woche im Interview mit dem Generalanzeiger. Er sieht – im Gegenteil zum Zensus des Landes (siehe Grafik) – eine wachsende Stadt vor sich. Mit konkreten Zahlen unterlegen kann das Gerlinde Röhrig vom Einwohnermeldeamt. Die Einwohnerstatistik (Stichtag: 31. Dezember 2018) sagt aus, dass die Stadt – bei 63 Geburten und 70 Sterbefällen – im vorigen Jahr 163 Neu-Kremmener begrüßen konnte. Insgesamt leben 7 688 Menschen in der Kernstadt und den Ortsteilen. Allerdings muss diese Zahl differenziert betrachtet werden, was sich am – auf den ersten Blick – ungewöhnlich hohen Zuzug in Flatow zeigt.

■ Flatow: Laut Statistik konnte Flatow einen Bevölkerungszuwachs von 53 neuen Einwohnern verbuchen. Aktuell leben im Ortsteil 754 Menschen. Die Zahl resultiert nicht nur aus den abgeschlossenen Bauvorhaben. Wie Gerlinde Röhrig informiert, werden in der Statistik auch Saisonarbeiten, unter anderem  für den Straßenbau, erfasst, die ihren Hauptsitz hier angemeldet haben, aber nicht dauerhaft in Flatow wohnen bleiben. Das erklärt, warum die Anzahl der Ausländer innerhalb eines Jahr von elf auf 57 gestiegen ist.

■ Kremmen: Im Vorjahr stieg die Einwohnerzahl von 3 260 um 64 Zugezogene auf heute insgesamt 3 324. Im Jahresvergleich: 2015 lebten in der Stadt 3 071 Menschen. Ein Ende des Zuzugs ist erst einmal nicht in Sicht. Am Ziegeleiweg entstehen aktuell 28 Einfamilienhäuser, in Orion werden zehn neue Grundstücke erschlossen. „Kremmen hat hier viel Potenzial“, so Bürgermeister Busse.

■ Sommerfeld: Mit 1 398 Einwohnern (26 mehr als im Vorjahr) bleibt Sommerfeld der größte Ortsteil.

■ Beetz: Als Sonderfall könnte Beetz betrachtet werden. Weder wuchs der Ort, noch verlor er an Einwohnern. Die Bevölkerung bleibt konstant bei 852 Menschen.

■ Groß-Ziethen: Der Abwärtstrend kann nicht gestoppt werden. Erneut verlor der Ortsteil Einwohner, insgesamt vier. Damit schrumpft Groß-Ziethen auf momentan 208 Bewohner (2015 waren 222).

■ Hohenbruch: Der Ort muss ebenfalls weniger Einwohner verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es sieben weniger und damit insgesamt 689.

■ Staffelde: Der Ort kann zu den Statistikgewinnern gezählt werden. Lebten hier 2017 432 Menschen, sind es aktuell 463.

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