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Rheinsberger Schloss
Osterfestspiele und Kammeropern

Violinisten spielen im Heckentheater des Schlossparks bei einer Opernaufführung.
Violinisten spielen im Heckentheater des Schlossparks bei einer Opernaufführung. © Foto: Jens Kalaene/dpa
dpa / 11.01.2019, 06:00 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 06:56
Rheinsberg (dpa) Im Rheinsberger Schloss wird es in diesem Jahr erstmals Osterfestspiele geben. Damit solle noch vor der Eröffnung der diesjährigen Kammeropersaison an die Tradition des Schlosses angeknüpft werden, teilte die Musikkultur Rheinsberg am Donnerstag in Berlin mit. Die Festspiele stehen unter dem Motto „Der ferne Geliebte“. Geboten werden Oper, Konzert, Schauspiel, Literatur und Architektur.

Als Premiere gibt es die selten gespielte letzte Oper von Joseph Haydn „L’isola disabitata“ zu erleben (19. und 28. April). Die lautten compagney Berlin gibt ein Konzert unter anderem mit zwei Klavierkonzerten von Carl Philipp Emanuel Bach. Und das Renaissance-Theater Berlin gastiert mit der Produktion „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“ (21. und 27. April) von Peter Hacks.

Die Saison der Kammeroper beginnt am 18. Juni im Heckentheater des Schlosses (bis 18. August). Unter anderem kommt dabei „Martha oder der Markt zu Richmond“ auf die Bühne. Das Werk von Friedrich von Flotow (1812-1883) gilt als eine der meist gespielten Opern des 19. Jahrhunderts. Im Innenhof des Schlosses, der dann wieder Zuschauerplätze erhält, ist im Juli erneut eine mehrtägige Operngala angesetzt. Auch eine Uraufführung wird es geben: Die multimediale Oper „Sybil, Es und Butler“, die die Digitalisierung und ihre Auswirkung auf Menschen zum Thema macht.

Zur Musikkultur Rheinsberg gehören die Kammeroper und die Musikakademie. Das Land unterstützte das Musikkultur 2018 mit 1,35 Millionen Euro, 2020 sollen es 1,86 Millionen Euro sein.

In dem Barockschloss in Rheinsberg verlebte der spätere Preußenkönig Friedrich II. (1712-1786) von 1736 bis 1740 glückliche Jahre in seiner Jugend. Er schenkte es später seinem jüngeren Bruder Heinrich, der es zu einem Musentempel gestaltete.

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