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Deutlicher Anstieg
Mehr Organspenden in Berlin und Brandenburg

In der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Jena wird bei einer Operation einem Spender eine Niere entnommen, die für eine Transplantation vorgesehen ist.  Die Zahl der Organspender in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen.
In der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Jena wird bei einer Operation einem Spender eine Niere entnommen, die für eine Transplantation vorgesehen ist. Die Zahl der Organspender in Sachsen-Anhalt ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. © Foto: dpa/Jan-Peter Kasper
dpa / 11.01.2019, 13:19 Uhr - Aktualisiert 11.01.2019, 13:51
Potsdam (dpa) Die Zahl der Organspender ist in Berlin und Brandenburg im vergangenen Jahr wieder gestiegen. In der Bundeshauptstadt wurden 2018 nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation von Freitag Organe von 48 Spendern entnommen - im Jahr zuvor waren es noch 35. Das entspricht einer Zunahme von rund 37 Prozent. In Brandenburg gab es demnach 37 Spender im vergangenen Jahr nach 18 Spendern in 2017 - eine Steigerung auf etwa das Doppelte.

Die Zahl gespendeter Organe stieg in Berlin von 110 auf 166 im vergangenen Jahr und in Brandenburg noch deutlicher von 49 auf 123. Dabei sind Lebendspenden nicht eingerechnet. Von 2016 auf 2017 waren die Zahlen in beiden Ländern gesunken. Bundesweit entwickelte sich die Organspende seit 2010 erstmals wieder positiv. 955 Menschen haben nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet.

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