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Turniersieg der Fußball-B-Junioren / Marten Eppert machte nicht nur wegen seiner acht Tore den Unterschied

Hallenfußball
Pneumant-Kicker räumen in Wriezen ab

Udo Plate / 14.01.2019, 04:30 Uhr
Wriezen (MOZ) Mit einem ebenso verdienten wie knappen 4:3-Final-Erfolg gegen die SG Oderberg/Lunow sicherten sich die B-Jugendfußballer von Pneumant Fürstenwalde die Trophäe des A + B-Hybridbudenzaubers von Blau-Weiß Wriezen. Auf dem dritten Rang landete die SG Ahrensfelde/Blumberg.

Dabei erwischten die Pneumant-Kicker um Trainer Cornell Urbanek Friedrich eher einen gehemmten Start in das Hallenspektakel. Im Auftaktspiel der A-Staffel mussten sich die Fürstenwalder gegen die Gastgeber von Blau-Weiß Wriezen zunächst mit einem 2:2-Remis begnügen. Fortan waren die Urbanek-Schützlinge jedoch auf Betriebstemperatur. Mit dem 4:1-Erfolg über Germania Schöneiche sowie einem 7:0-Sieg gegen den FC Herrensee/Strausberg zogen die Pneumanter als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Ebenfalls den Sprung ins Semifinale schafften die Wriezener. Die Akteure von Übungsleiter Thomas Krähnke setzten sich gegen Herrensee/Strausberg mit 3:1 durch und bezwangen Germania Schöneiche mit 2:0. Die Germanen belegten dank des 3:1-Erfolges gegen Herrensee/Strausberg Rang drei, während die Herrenseer abgeschlagen und als punktloses Schlusslicht über die Ziellinie kamen.

In der B-Staffel hatte sich Frage nach den beiden Halbfinalisten fix erledigt. Wobei die Mannschaften durchweg mit dem Salz in der Suppe, den Toren, zunächst mächtig geizten. Die Spielgemeinschaft Oderberg/Lunow hängte die Kontrahenten SG Ahrensfelde/Blumberg, Union Frankfurt und TSG Einheit Bernau FSV dennoch umgehend ab.  Mit einem 1:0 gegen Ahrensfelde/Blumberg, einem 3:2-Erfolg gegen Einheit Bernau sowie einem weiteren 1:0-Sieg über Union Frankfurt pflasterte das Team von Coach Tino Sorgalla seinen Weg als Staffelsieger ins Halbfinale. Etwas mehr Mühe hatte die indes die Spielgemeinschaft Ahrensfelde/Blumberg. Doch der Auftaktschlappe folgte umgehend ein 1:0 gegen Union Frankfurt und das 2:2-gegen Bernau langte zum Semifinaleinzug. Für Union Frankfurt langte es lediglich zum dritten Platz in der Staffel. Die Elf von der Oder verzeichnete zwar gegen Bernau einen 1:0-Auftakterfolg, aber es folgten eben die beiden knappen 0:1-Niederlagen. Für die Einheit-Kicker aus der Husittenstadt blieb mit einem Zähler nur der letzte Rang im Klassement der Gruppe B.

Im ersten Halbfinale Fürstenwalde gegen Ahrensfelde/Blumberg ging die Pneumant-Truppe frühzeitig durch den überragenden Marten Eppert wunschgemäß mit 1:0 in Führung, die Alex Krüger jedoch umgehend egalisierte. Zwar verhinderte der Folgezeit SG-Schlussmann Elias Marterna mit einigen Großtaten eine deutlichere Fürstenwalder Führung, doch dann hievten Fabian Eisenschmidt und nochmals Eggert die Spreestädter mit den Treffern zum 3:1-Endstand ins Finale. Das zweite Semifinale erwies sich zunächst als spannende Angelegenheit, da Wriezen den favorisierten Oderberger/Lunowern durchaus Paroli bot. Ben Wilke brachte die SG-Jungs schnell mit 1:0 nach vorn, doch Jerimy Schumacher glich umgehend aus. Die abermalige Gästeführung durch Niklas Ballentin per Direktabnahme nach Ecke von Wilke (8.) behielt trotz aller Angriffsbemühungen der Blau-Weißen Bestand. In der Schlussphase war es Wilke, der mit einem weiteren Treffer den Vorsprung bis zum Ende der zehnminütigen Spielzeit auf 3:1 ausbaute.

Im kleinen Finale zwischen Wriezen und Ahrensfelde/Blumberg entschied eine unglückliche Rettungstat von Wriezens Lorenz Schmidt die Partie. Mit der Fußspitze gab Schmidt dem Spielgerät die entscheidende Richtungsänderung und ließ dem starken Schlussmann Dennis Krähnke keinerlei Abwehrmöglichkeit.

Das Endspiel zwischen Fürstenwalde stand zunächst ganz im Zeichen der Fürstenwalder, die durch Treffer von Marten Eppert (1:0), Fabian Eisenschmidt (2:0), Kelvin Jentsch (3:1) sowie Tobias Schoppe bei einem Gegentor von Oderberg/Lunows Kapitän Maxim Gertz davonzogen. Die verzweifelt anrennenden Oderberg/Lunower konnten durch zwei weitere Tore von Maxim Gertz noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Bei der Schluss-Sirene hatten die Pneumanter die Nase knapp mit 4:3 vorn und eine Trophäe mehr.

Wenig Mühe mit der fairen Gangart der Mannschaften hatte das sichere Schiedsrichterduo Patrick Geue und Udo Bunn.

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