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Kommunalpolitik
Stadtsanierung bis 2025 verlängert

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Symbolfoto © Foto: pixabay
Olaf Gardt / 14.01.2019, 06:15 Uhr
Beeskow (MOZ) Die Stadtverwaltung schätzt ein, dass die Ziele zur Sanierung der Beeskower Altstadt frühestens bis Ende 2025 erreicht werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt gilt nun auch die dementsprechende Sanierungssatzung. Deren Laufzeit wäre eigentlich Ende 2021 ausgelaufen. Mit einem entsprechenden Beschluss haben die Stadtverordneten die Laufzeit nun einstimmig verlängert und ermöglichen somit die weitere Förderung von Baumaßnahmen an historischen Gebäuden, sowie an Straßen und Plätzen.

In den bereits im vergangenen Sommer vorgestellten weiteren Zielen für die Stadtsanierung wird deutlich, dass es in den kommenden Jahren vor allem um Einzelobjekte geht, etliche stehen unter Denkmalschutz.

Ein gutes Beispiel für den Stand der Dinge ist die Bodelschwinghstraße. Die war zum Ende der DDR vom starken Verfall der Gebäudestruktur geprägt. Etliche Häuser mussten in der Folge abgerissen werden, zuletzt im vergangenen Jahr ein kleineres Haus mit der Nummer 4, direkt neben dem Diakonieneubau, der als Wohnhaus und vom Verein Beeskomm genutzt wird.

Zahlreiche Neubauten sind entstanden, der Straßenausbau ist abgeschlossen. An einem Gebäude fanden Sicherungsmaßnahmen statt. Die Bodelschwinghstraße 42, ein Einzeldenkmal, wartet noch auf ihre denkmalgerechte Sanierung. Die Stadt teilt mit, dass der Eigentümer derzeit nicht bereit sei, das Wohn- und Geschäftshaus zu veräußern. Die Stadt würde kaufen, will das Grundstück sanieren und gemeindlich nutzen.

An etlichen weitere Gebäude in der Bodelschinghstraße, die zu einem großen Teil der städtischen Wohnungsbaugesellschaft gehören, sollen bis 2025 die Fassaden erneuert werden.

Die Fassadensanierung wird auch bei mindestens zehn Häusern in der Brandstraße im Mittelpunkt stehen. Geplant ist der Abbruch von Nebengelass, vor allem alten Garagen. Brand- und Spreestraße zeigen zudem ein Problem der Nutzung der Altstadt auf. Fast alle Gebäude sind reine Wohnhäuser, in den schmalen historischen Straßen gibt es aber für die Mieter nur wenige Pkw-Stellplätze.

Ein Arbeitsschwerpunkt werden weitere Arbeiten auf dem Burgareal sein. Wichtigstes Sanierungsziel, das im kommenden Jahr angegangen wird, ist die barrierefreie Neugestaltung der Außenanlagen. Dann soll auch eine Umgehung der Burg möglich werden.

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