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Justizministerium rechnet mit einer Fertigstellung im Spätsommer 2021 / Land investiert 11,7 Millionen

Sanierung
Umbau zum neuen Amtsgericht läuft

Eingezäunt: Haus 12 im Landesbehördenzentrum, einst Kaserne, wird derzeit zum Amtsgericht ausgebaut. Nebenan die 2016 bezogene Außenstelle der Staatsanwaltschaft. Auch das Arbeitsgericht hat in Südend seinen Sitz.
Eingezäunt: Haus 12 im Landesbehördenzentrum, einst Kaserne, wird derzeit zum Amtsgericht ausgebaut. Nebenan die 2016 bezogene Außenstelle der Staatsanwaltschaft. Auch das Arbeitsgericht hat in Südend seinen Sitz. © Foto: Sören tztlaff
Viola Petersson / 14.01.2019, 06:45 Uhr
Eberswalde (MOZ) Jetzt gibt es einen Fahrplan und einen Fertigstellungstermin. Im Spätsommer 2021 soll das Amtsgericht Eberswalde von der Breiten Straße ins Landesbehördenzentrum nach Südend umziehen. Dies erklärte Uwe Krink, Pressesprecher im Justizministerium, auf Anfrage.

Nach der Sicherung der Gebäudesubstanz durch eine neue Dacheindeckung haben im Haus 12, einer ehemaligen Kaserne, auf dem Gelände an der Tramper Chaussee die Umbau- und Sanierungsarbeiten begonnen. Neben Maßnahmen an der Gründung, die zur Verbesserung der Tragfähigkeit der Deckenlasten dienen, laufen gegenwärtig Rohbauarbeiten, so Krink, „um die künftigen Raumzuschnitte für die Nutzung des Amtsgerichtes herzustellen“. Veranschlagt seien Baukosten von insgesamt etwa 11,7 Millionen Euro.

Mit dem Wechsel nach Süd-end würden sich die Arbeitsbedingungen für die Kollegen des Gerichts deutlich verbessern. Es entstehen beispielsweise moderne Richtersäle. Gleichzeitig würden sich die Sicherheitsstandards erhöhen. Zugangskontrollen über eine Sicherheitsschleuse „gewährleisten den Schutz von Personen und Sachwerten“. Dabei profitiere das Gericht klar von der Nachbarschaft zur Staatsanwaltschaft und den Sozialen Diensten der Justiz.  Diese beiden Einrichtungen waren bekanntlich bereits im Herbst 2016 ins Landesbehördenzentrum gezogen, haben jetzt im Haus 13 ihren Sitz. Mit Blick auf die Pläne fürs Amtsgericht war seinerzeit zwischen den Häusern schon eine Verbindung, eine Art Querriegel, geschaffen worden. Dieser Neubautrakt sei dann der gemeinsame Eingang für beide Justizeinrichtungen: Staatsanwaltschaft und Gericht. Zudem seien dort u. a. Wachtmeisterei und Poststelle angesiedelt.

Mit der Fertigstellung von Haus 12 soll das Amtsgericht an einem Standort konzentriert werden, so Krink. Grundbuchamt und Abteilung Betreuung, vormals hatte diese Nebenstelle an der Bergerstraße ihr Domizil, sind zwar schon in Südend, allerdings per Interimslösung im früheren Schulamt wenige Meter von Haus 12 entfernt. Mit dem Umbau entstünden auch ein zeitgemäßes Grundbuchamt und moderne Archive, sagte Krink weiter. Das jetzige Gerichtsgebäude soll „nach heutigem Kenntnisstand“ verkauft werden. Einen Bedarf zur weiteren Nutzung durch Landesbehörden gebe es momentan nicht.

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