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Einwohner und Gäste ließen sich auch von Regen und Wind nicht abschrecken / Pläne für weitere Veranstaltungen vorgestellt

Knutfest
Gute Laune an Festbaum-Feuern

Doris Steinkraus / 14.01.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 14.01.2019, 09:27
Seelow (MOZ) Seelow. Traditionell versammelten sich in zahlreichen Orten der Region die Einwohner zum ersten Treff im neuen Jahr am Knutfeuer. Sie ließen sich auch vom verregneten Januar-Wetter nicht abschrecken.

Der traditionelle sibirische Abend im Lindendorfer Ortsteil Libbenichen ist ein Muss für viele Einwohner und Besucher. Wetterbedingt wurde kurzerhand das Geschehen vom geplanten Dorfteich vor und ins Feuerwehrgerätehaus verlegt. Für jeden ausgedienten abgeschmückten Weihnachtsbaum gab es im Gegenzug einen Glühwein gratis. Bei dieser beliebten Veranstaltung wurden die Besucher mit Kartoffelpuffer, Bratwurst, Bouletten und Getränken versorgt. In diesem Jahr bereitet sich die Feuerwehr auf einen Höhepunkt vor. „Wir richten richten im August den Kreisausscheid für den Bahnenpokal Brandenburg aus“, blickte Ortswehrführer Fred Jakob voraus.

In zahlreichen Ort gingen die Weihnachtsbäume in Flammen auf. In Gusow-Platkow organisierte der Dorfclub zum 11. Mal den Treff am Feuer
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Knutfeuer in der Region

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In Gusow-Platkow hatten Mitglieder des Dorfclubs schon am Vormittag ihre ersten Schwätzchen mit den Einwohnern, ehe die Bäume auf den Wagen landeten. Trotz Nieselregen spazierten viele Gusow-Platkower und auch Besucher aus dem Umland zum alten Baggersee. Die Dorfclubfrauen versorgten mit frischen Waffeln, Kakao, Kaffee und Glühwein, die Männer übernahmen den Grillstand. Im großen Zelt gab es Schutz vor dem immer wieder einsetzenden Regen. Vereinschef Jens Thiemann übernahm die Bestückung des riesigen Lagerfeuers, das angesichts der Nässe für reichlich Qualmschwaden sorgte. Am Feuer gab es auch gleich die ersten Informationen über weitere Veranstaltungen. Am 9. März gestaltet der Verein das Frühlingsfest der Senioren, im Juni gibt es den nächsten Oldtimer- und Teilemarkt, im August das Dorffest in Platkow und im Oktober das Kürbisfest in Gusow. Ob es wieder eine Silvesterparty gibt, hängt von der Turnhallensanierung ab.

So viele Bäume wie noch nie, rund 200 Stück, wurden am Sonnabendvormittag in Alt Zeschdorf von den Feuerwehrleuten eingesammelt. Uwe Köcher und John Unglaube entfachten dann am Nachmittag bei Regen und Wind das Feuer. Im schützenden Gerätehaus gab es Grillwurst, Glühwein, Tee und mehr. Ortswehrführer Jens Buchholz informierte über anstehende Vorhaben wie das Lichterfest am „Grünen Donnerstag“, das gemeinsam mit dem Heimatverein vorbereitet wird, sowie den im September geplanten Laternenumzug.

In Zechin sammelten ebenfalls Mitglieder der Feuerwehr die Bäume ein. Auf dem Sportlatz entzündeten sie am Abend das große Lagerfeuer. Was angesichts des Funkenflugs nicht so einfach war. Ortswehrführer Florian Bonin entschied nach kurzer Beratung mit seinem Stellvertreter Nico Wollburg, das Feuer zu begrenzen. Sie errichteten eine Löschwasserleitung und dämmten mit einem starken Wasserstrahl das Feuer auf eine vertretbare Größe ein. Die fröhliche Feier am Lagerfeuer konnte weitergehen. Auch in Zechin wurde aufs neue Jahr angestoßen und tauschte man Neuigkeiten aus. Ende April feiern die Zechiner Walpurgisnacht. Dafür sparten sie am Sonnabend schon mal Feuerholzes auf.

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