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Beim Tag der offenen Tür an der Käthe-Kollwitz-Grundschule sind auch Ehemalige zu treffen

Infotag
Oma will Englisch gleich mitlernen

Anett Zimmermann / 14.01.2019, 07:30 Uhr - Aktualisiert 14.01.2019, 08:50
Bad Freienwalde (MOZ) Bad Freienwalde. Viele Familien haben den „Tag der offenen Tür“ der Käthe-Kollwitz-Grundschule in der Weinbergstraße in Bad Freienwalde genutzt, um die Bildungseinrichtung näher kennenzulernen. Unter deren Dach ist auch der Evangelische Hort zu finden.

Immer wieder geht Sybille Reiniger, Leiterin der Grundschule „Käthe Kollwitz“, am Sonnabendvormittag in die Knie, um ein Kind im Vorschulalter zu begrüßen. Wenn bereits Geschwister im Haus lernen, ist die Vorfreude oft groß. Andere Kinder reagieren verhaltener, ja drehen sich sogar weinend weg. Doch die Tränen trocknen schnell.

Von Neele aus der dritten Klasse gibt es eine Papiermedaille mit der Aufschrift „Bald bin ich ein Schuldkind“, für die Eltern ein Heft über die Einrichtung, Ganztagsangebote sowie Arbeitsgemeinschaften und dann schon einen „Guide“ für die Tour durchs Haus zur Seite – jetzige Schüler, aber auch ehemalige wie Moritz Mietzelfeld (18), sowie Lehrer. Mitmachaktionen warten in den Fach- und Klassenräumen.

Bei Gabriele Wasmer im Sekretariat ist anfangs noch nicht viel los. Sie vergibt Termine für die Schulanmeldung. „An den beiden Tagen können Eltern mit ihrem Kind aber auch ohne Anmeldung kommen“, erklärt sie und weiß, dass sich die meisten Familien an beiden Grundschulen in der Kurstadt informieren. „Manchmal darf das Kind entscheiden, wo es lernen möchte.“

Im Computerkabinett staunt unterdessen Margitta Günther darüber, dass sogar schon die Erstklässler an den Rechnern lernen. Sie begleitet ihre Enkelin Pia (5) durch die Schule. Und wenn das Mädchen ab September auch gleich Englisch lernt, steht für die Oma fest: „Da mache ich mit.“

Margitta Günther hat einst selbst die Kollwitz-Schule besucht, zeigt Pia nun, wo mal ihr Klassenraum war und trifft an diesem Vormittag auch Roswitha Pegel. „Kleines Klassentreffen“, sagt diese lachend und fügt hinzu: „Wir wurden hier vor 55 Jahren eingeschult, blieben dann aber bis zur zehnten Klasse zusammen. Im September haben wir wieder ein großes Treffen.“

Den „Tag der offenen Tür“ findet Roswitha Pegel, deren Enkelin Charlotte als Guide aktiv ist, klasse. „Fragen werden beantwortet und Ängste genommen“, sagt sie und fügt hinzu: „Wir haben die Schule vor unserem ersten Schultag nicht von innen gesehen.“ Gern erinnert sie sich an das Hausmeisterehepaar, das die Kinder stets freundlich am Eingang begrüßt habe. „Jeden Morgen. Für viele von uns war es das erste Lächeln am Morgen, denn unsere Eltern waren meist schon arbeiten.“ In der einstigen Hausmeisterwohnung befindet sich heute der Evangelische Hort.

Dort steht die große Werkstatt im Mittelpunkt. Sogar eine Dekupiersäge und eine Standbohrmaschine stehen dort. „Die Jungs der dritten und vierten Klasse wollen schon ein bisschen mehr“, sagt Denise Miroslau. Im Keller warten noch Bibliothek und Schülercafé, auf dem Hof die Turnhalle.

Schulanmeldung: 12. und 13. Februar jeweils von 13 bis 17 Uhr.

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