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Reitturnier CSI
Tobias Meyer gewinnt Großen Preis

Blitzsaubere Runde: Tobias Meyer flog auf seinem elfjährigen Hengst Samurai quasi durch den Parcours. Der 30-Jährige von der Reit- und Fahrgemeinschaft Falkenberg siegte am Sonntag im Großen Preis des Landes Brandenburg beim 19. CSI Neustadt. Insgesamt 13 Reiter-Pferd-Paare hatten es ins Stechen geschafft.
Blitzsaubere Runde: Tobias Meyer flog auf seinem elfjährigen Hengst Samurai quasi durch den Parcours. Der 30-Jährige von der Reit- und Fahrgemeinschaft Falkenberg siegte am Sonntag im Großen Preis des Landes Brandenburg beim 19. CSI Neustadt. Insgesamt 13 Reiter-Pferd-Paare hatten es ins Stechen geschafft. © Foto: Andreas Pantel
Andreas Pantel / 14.01.2019, 13:27 Uhr
Neustadt/Doss Der Große Preis des Landes Brandenburg beim internationalen Reitturnier CSI Neustadt ist am Sonntag vor vollen Rängen und in einem packenden Stechen entschieden worden. 13 Reiter-Pferd-Paare blieben fehlerfrei im Umlauf. Der Sieg ging an Tobias Meyer vom Gestüt Sprehe in Lönningen.

Bis ins Stechen hatten es auch Lokalmatadorin Laura Strehmel auf dem von der Familie gezogenen Deutschen Sportpferdewallach (DSP) Arctos geschafft. Sie belegte am Ende mit einem Abwurf Rang neun.

Zum Sieg in der Graf-von-Lindenau-Halle ritt am letzten von fünf hochklassigen Turniertagen hingegen Tobias Meyer. Der 30-Jährige machte dem Namen seines elfjährigen Hengstes Samurai alle Ehre. Er fegte in dem mit 25 000 Euro dotierten Weltranglistenspringen wie ein Samurai-Kämpfer in 32,81 Sekunden durch den Parcours. Er kassierte dafür 6250 Euro. „Ich bin stolz, hier auf diesem Turnier, diesen Hengst, den mir Marcus und Meredith Beerbaum zur Verfügung gestellt haben, reiten zu dürfen“, gab der strahlende Sieger zu Protokoll. „Ich möchte mich bei ihnen allen  bedankten. Ihr seid ein tolles Publikum“, zeigte sich Meyer bei der Siegerehrung sichtlich gerührt. Fast zwei Sekunden langsamer war Marco Kutscher (Bad Essen) mit Chacco (34,79 Sekunden). Platz drei ging nach Bayern an Hans-Peter Konle mit Quick Stepp.

Beim Championat der Deutschen Kreditbank AG am Samstag war Frauenpower angesagt. Die Südafrikanerin Alexa Stais war mit Quintato die Schnellste in 36,50 Sekunden in der Siegerrunde. Die 22-Jährige kam vor vier Jahren nach Deutschland. Sie ist bei dem ehemaligen Nationenpreis-Reiter Hilmar Meyer in Thedinghausen Bereiterin und gleichzeitig Reitschülerin. Stais: „Ich verdanke meinem Trainer Hilmar Meyer sehr viel. Ich bin so froh, bei ihm reiten zu dürfen“, sagt die Amazone. Meyer ist nicht nur ihr Trainer, sondern er leitet auch die südafrikanischen Nationalmannschaft an. Platz zwei sicherte sich Marco Kutscher mit Böckmanns Lord Pezi Junior. Kutscher betonte: „In Münster ist an diesem Wochenende auch ein internationales Turnier. Das liegt bei mir vor der Haustür, aber ich bin hier, das sagt doch alles. Die Bedingungen hier sind hervorragend, die Halle ist groß. Es war eine gute Entscheidung.“ Platz drei ging an den Schweden Viktor Melin mit Atina.

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