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Freiwillige Feuerwehr
Stadt investiert in Personal und Technik

Neuruppins Feuerwehrleute trafen sich am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung.
Neuruppins Feuerwehrleute trafen sich am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung. © Foto: Holger Rudolph
Holger Rudolph / 14.01.2019, 14:00 Uhr
Neuruppin Mehr fest angestelltes Personal und erhebliche Investitionen in die technische Ausstattung: Das versprach der städtische Ordnungsdezernent Thomas Fengler Neuruppins Freiwilliger Feuerwehr. Bei der Jahresdienstversammlung am Freitagabend in der Hauptwache sicherte er die über mehrere Jahre verteilte Einstellung weiterer hauptamtlicher Kräfte zu.

Spätestens Anfang 2020 solle die Feuerwehr auch den dringend benötigten neuen Rüstwagen-Kran erhalten, versprach Dezernent Fengler. Weil dieses Fahrzeug nicht für den ursprünglich veranschlagten Preis zu bekommen war, musste es erneut ausgeschrieben werden. Die kaum noch einsatzfähige Drehleiter aus dem Jahr 1996 soll hingegen schon  in der zweiten Hälfte dieses Jahres ersetzt werden. Dabei trägt die Kommune 40 Prozent der Kosten, während das Land Brandenburg 60 Prozent übernimmt.

Zuversichtlich zeigte sich Fengler auch, was die künftige Wache in Alt Ruppin betrifft. Diese werde voraussichtlich zum Ende des Jahres in Betrieb gehen können. Mittelfristig werde auch die deutlich zu kleine Hauptwache durch einen Neubau ersetzt, versicherte Fengler.

Bei der Jahrsdiensthauptversammlung wurde auch Bilanz gezogen. 2018 hatte die Wehr 451 Einsätze. Besonders in Anspruch genommen wurden die Einsatzkräfte durch die Vielzahl von Waldbränden während des außergewöhnlichen Hitzesommers sowie durch eine abermals erhöhte Anzahl von Haustür-Notöffnungen.

Es sei an der Zeit, auf kommunaler Ebene darüber nachzudenken, ob die weitgehend ehrenamtlich arbeitende Feuerwehr die Vielzahl der Türöffnungen auch weiterhin allein bewältigen könne, sagte Robert Liefke, Geschäftsführer der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG). 2018 hatten 71 derartige Einsätze angestanden.

Ausgesprochen herzlich verabschiedeten die jüngsten Mitglieder der Wehr ihre Chefin Carola Hohenwald, die 20 Jahre lang für die Leitung der Jugendwehr verantwortlich war. (hr)

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