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Kalender-Aktion
Schüler öffnen Fred-Vogel-Sammelbox

Eine Kiste voller Münzen und Scheine: Vanessa, Florian, Colin und Tyler (vorn, v. l.) präsentieren mit Juliane Friese das Sammelergebnis der Mühlenfließ-Apotheke für die Fred-Vogel-Schule.
Eine Kiste voller Münzen und Scheine: Vanessa, Florian, Colin und Tyler (vorn, v. l.) präsentieren mit Juliane Friese das Sammelergebnis der Mühlenfließ-Apotheke für die Fred-Vogel-Schule. © Foto: Uwe Spranger
Uwe Spranger / 15.01.2019, 06:30 Uhr - Aktualisiert 15.01.2019, 08:00
Fredersdorf-Vogelsdorf (MOZ) Die Fred-Vogel-Grundschule hat jetzt einen Grundstock für ein schulspezifisches Hausaufgabenheft mit den variablen Ferientagen, Ansprechpartnern und vielem mehr. 400 Euro kamen bei einer Sammelaktion in der Mühlenfließ-Apotheke zusammen.

Seit November stand in der Apotheke das Maskottchen der Schule als Spardose. „Der Förderverein hatte uns angesprochen, ob wir etwas für die Schule machen könnten. Da habe ich die Kalenderaktion vorgeschlagen“, berichtete Apothekerin  Juliane Friese. Im Normalfall werden zum Jahresende Kalender umsonst abgegeben, diesmal wurde um einen kleinen Obolus für die drei Kalendervarianten gebeten. Sie habe nahezu alle Kunden „angetextet“, erzählt Juliane Friese. Denn auch wenn ein Blatt mit Hinweisen zum Sammlungszweck neben der Fred-Vogel-Box lag, werde ohne die mündlichen Erläuterungen  kaum jemand aktiv, hat die Chefin bei einer ebenfalls unterstützten Unterschriftensammlung festgestellt. Ob jeder nach dem Einkauf zum Spendentisch  gegangen sei, habe man natürlich nicht kontrolliert. „Es war ja freiwillig.“

Am Montag wurde nun mit Schülern abgerechnet. „Der Vogel ist gut gefüllt. Auf jeden Fall ist er schwer“, schickte die Apothekerin voran. Und es seien auch Scheine eingeworfen worden, erzählten ihre Kolleginnen. Viele Apothekenkunden hätten ja Enkel in der Schule.

Zum Abholen hatte Schulleiterin Reneé Förster vier Sechstklässler mitgebracht. „Die Fleißigsten“, erklärte sie. Denn Vanessa, Florian, Colin und Tyler kommen morgens extra früher, um für ihre Mitschüler die Automaten mit der Schulmilch zu bestücken. Mit ihren Vorab-Schätzungen über den Inhalt der Sammelbox lagen sie unter der Summe, die sie am Ende auszählten: 384 Euro in Scheinen und Münzen. Die Apotheke machte eine runde Summe daraus.

Die 400 Euro reichen aber noch nicht, um die gewünschten Hausaufgabenhefte zu finanzieren. Denn die schlagen mit etwa vier Euro pro Stück zu Buche, weiß die Schulleiterin nach Erfahrungen beispielsweise in Hoppegarten. Da derzeit knapp 480 Mädchen und Jungen die Schule besuchen, ist noch mehr Geld nötig. Der Förderverein wolle noch etwas beisteuern und sie werde nun noch auf Sponsorensuche gehen, kündigte die Schulleiterin an. Da in dem Heft eigens Sponsorenseiten vorgesehen sind, ist sie optimistisch, Förderer zu finden. (ufo)

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