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Risiken
Freie Wähler fordern Sicherheit beim Rückbau von Windrädern

ARCHIV - 14.04.2014, Schleswig-Holstein, Sylt: Windräder drehen sich bei Klanxbüll an der Nordseeküste vor Sylt. Die Windenergiebranche in Schleswig-Holstein blickt unzufrieden auf das abgelaufene Jahr. (zu dpa "Windbranche unzufrieden mit 2018: «Stillstand war das Motto»") Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 14.04.2014, Schleswig-Holstein, Sylt: Windräder drehen sich bei Klanxbüll an der Nordseeküste vor Sylt. Die Windenergiebranche in Schleswig-Holstein blickt unzufrieden auf das abgelaufene Jahr. (zu dpa "Windbranche unzufrieden mit 2018: «Stillstand war das Motto»") Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Foto: Christian Charisius/dpa
dpa / 15.01.2019, 13:12 Uhr
Potsdam (dpa) Die Freien Wähler befürchten finanzielle Risiken für das Land oder die Grundstückseigentümer, wenn ausgediente Windkraftanlagen zurückgebaut werden müssen. Es gebe erst seit 2004 festgeschriebene Rückbauverpflichtungen für die Investoren, sagte der Landtagsabgeordnete Péter Vida (BVB/Freie Wähler) am Dienstag in Potsdam. „Und selbst in diesen Fällen gibt es keine Sicherheit, dass die Verpflichtungen greifen, weil Besitzverhältnisse wechselten oder Betreiber in Insolvenz gingen.“ Da nach 20 Jahren die öffentliche Förderung auslaufe, stehe der Rückbau bei vielen großen Anlagen an.

Wenn kein Betreiber haftbar gemacht werden könne, könnten die Kosten dem Landeshaushalt zur Last fallen, warnte Vida. Mit einem Antrag für die kommende Landtagssitzung will Vida erreichen, dass die Behörden alle Windräder erfassen und jeweils die Frage klären, ob eine Rückbauverpflichtung des Betreibers greift.

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