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Bereits im April sollen die Bauarbeiten beginnen und bis Ende Juni abgeschlossen sein

Planung
Spielgeräte am Wukensee-Rundweg stehen in Frage

Malerischer Wukensee: Am Freitag gab es hier sogar etwas Schnee. Die Landschaft soll künftig auf dem neuen Weg noch besser erlebt werden können.
Malerischer Wukensee: Am Freitag gab es hier sogar etwas Schnee. Die Landschaft soll künftig auf dem neuen Weg noch besser erlebt werden können. © Foto: Sergej Scheibe
Olaf Schröder / 19.01.2019, 14:00 Uhr
Biesenthal (MOZ) Ob der Rundweg am Großen Wukensee auch Stationen für einzelne Spielelemente erhalten soll, ist im Biesenthaler Bauausschuss in Frage gestellt worden. Zur Debatte stand die Aufstellung von Balancierbalken beziehungsweise eines Balancierparcours, einer Hangelstrecke oder von Gerätschaften zum Stelzenlauf. Konsens war schließlich, den Bedarf hierfür zu überprüfen, grundsätzlich die Neugestaltung des Weges aber zu empfehlen.

War ursprünglich eine komplette Umrundung des Großen Wukensees vorgesehen, so musste aus Gründen des Naturschutzes hiervon Abstand genommen werden. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Barnim wurde nun festgelegt, dass der Weg vom Strandbad aus bis zum hinteren Ausgang der Seniorenresidenz „Pro Seniore“ geführt wird beziehungsweise in der anderen Richtung bis zur Holzbrücke. Wie der Planer informierte, soll der Baubeginn am 1. April sein. Mit der Fertigstellung wird zum 30. Juni gerechnet. Die Anwohner würden im Vorfeld über die Baumaßnahme informiert.

Während die Spielelemente aus vergleichsweise wetterfestem und dauerhaftem RobinienHolz bestehen und daher keine aufwendigen Pflege benötigen, würden für den neuen Weg im Jahr hier 5000 bis 6000 Euro anfallen, informierte der Planer die Ausschussmitglieder.

Weitere Ausgaben befürchtet Andreas Krone (Bündnis 90/Grüne) aufgrund der höheren Sicherheitsvorkehrungen, die die Stadt übernehmen müsse, wenn sie nicht nur einen einfachen Waldweg zum Spazie-rengehen anbiete, sondern angelegte Spiel- oder Fitnessflächen. Erinnert wurde an den Todesfall am Liepnitzsee. Im Sommer 2017 war dort eine Frau von einem herabstürzenden Ast erschlagen worden. Daniel Groß (Linke) wies zudem darauf hin, dass die Spielstandorte am See, auch wenn sie nur mit jeweils einem Gerät ausgestattet werden, sich schnell zu wilden Badestellen entwickeln könnten.

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