Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Stadt Storkow reicht Prämie weiter / Bürgermeisterin kündigt bei Neujahrsempfang erneute Kandidatur bei Wahl an

Neujahrsempfang
Kitas können sich über Preisgeld freuen

Bernhard Schwiete / 27.01.2019, 07:00 Uhr - Aktualisiert 28.01.2019, 05:59
Storkow (MOZ) Die Bürgermeisterwahl in Storkow wirft ihre Schatten voraus. Amtsinhaberin Cornelia Schulze-Ludwig hat am Donnerstagabend beim Neujahrsempfang von Stadt und Bundeswehr ihre erneute Kandidatur erklärt. Die Kitas im Stadtgebiet konnten sich unterdessen über einen Geldsegen freuen.

Empfang der Stadt Storkow und der Bundeswehr
Bilderstrecke

Neujahrsempfang auf Burg Storkow

Bilderstrecke öffnen

Cornelia Schulze-Ludwig wählte den großen Rahmen, um ihre Pläne anzukündigen. „Ich habe Lust auf mehr, Lust auf weitere acht Jahre Bürgermeisterin in Storkow“, sagte die SPD-Politikerin in ihrer Neujahrsrede im wieder einmal sehr gut gefüllten großen Saal auf der Burg. Zahlreiche Gäste quittierten das mit Beifall. „Sie wissen, ich bin mit Leib und Seele Bürgermeisterin und ich sehe es als dankbare Aufgabe an, in dem Ort, in dem ich seit meiner Geburt wohne, etwas zu bewegen“, ergänzte die Alt Stahnsdorferin.

Ihre Vorgängerin als Bürgermeisterin, Christina Gericke, wollte sich am Rande des Neujahrsempfangs auf Nachfrage noch nicht zu ihren Plänen äußern. Sie schloss eine erneute Kandidatur aber auch nicht aus. Für die Freie Wählergemeinschaft sitzt sie in der Stadtverordnetenversammlung und ist dort regelmäßig die schärfste Kritikerin der Bürgermeisterin. Weitere Kandidaten für die Wahl zum künftigen Rathauschef, die am 1. September parallel zur Landtagswahl stattfindet, sind bislang nicht bekannt.

Sonst standen bei der Veranstaltung diesmal die sechs Kitas im Stadtgebiet im Mittelpunkt. Die Leiterinnen der Einrichtungen bekamen auf der Bühne jeweils einen überdimensionalen symbolischen Scheck überreicht. Der Wert: jeweils 400 Euro. Das Geld stammt aus der Prämie, welche die Stadt als Trägerin des Preises „Bundeswehr und Gesellschaft“ im vergangenen Jahr von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen erhalten hatte.

„Wir verwenden das Geld für einen neuen Tischkicker für unsere Kinder“, kündigte Andrea Splitt, die Leiterin des Hortes Würfelkids, an. Das alte Gerät sei gerade kaputt gegangen. Ihre Kollegin Bianca Wankmüller von der Kita Kanalkieker in Kummersdorf hat vor, den Bewegungsraum im neuen Anbau mit Sportgeräten auszustatten. Die weiteren vier Einrichtungen, die sich über den Zuschuss freuen können, sind die Altstadtkita „Heinz Sielmann“, der Evangelische Kindergarten der Kirchengemeinde Storkower Land, die Kita Storkower Strolche des Deutschen Roten Kreuzes und die Kita Groß Schauen des Vereins Sonnenschein.

Cornelia Schulze-Ludwig nutzte den Neujahrsempfang nicht nur für die Bekanntgabe ihrer erneuten Kandidatur, sondern auch dazu, eine Bilanz ihrer Amtszeit zu ziehen. Der stellvertretende Kommandeur der Bundeswehr in Storkow, Oberstleutnant Steffen Holz, beschränkte sich in seiner Ansprache auf die Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste, darunter Umweltminister Jörg Vogelsänger. Kommandeurin Anastasia Biefang befindet sich noch im Auslandseinsatz in Afghanistan.

Bereits Tradition bei dem Empfang ist der Besuch einer Delegation aus der polnischen Partnerstadt Opalenica mit Bürgermeister Tomasz Szulc und dessen Stellvertreter Pawel Jakubowski. Auf der Galerie über dem großen Saal auf der Burg ist ab sofort eine kleine Ausstellung zu sehen, die an die Feierlichkeiten zum 15-jährigen Bestehen der Partnerschaft im vergangenen Jahr erinnert.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG