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Ausschreibung
Essen in Neuruppiner Schulen soll frischer sein

Gesundes und frisches Essen wünschen sich die Eltern für ihre Kinder in der Kita.
Gesundes und frisches Essen wünschen sich die Eltern für ihre Kinder in der Kita. © Foto: Angelika Warmuth/dpa
Judith Melzer-Voigt / 01.02.2019, 17:03 Uhr
Neuruppin (MOZ) Gutes, gesundes Essen: Das wünschen sich Neuruppiner Eltern für ihre Kinder, die in städtischen Kitas und Schulen betreut werden. Die Verwaltung möchte auf dem Weg dorthin einen Schritt weiterkommen, indem die Standzeiten für das Essen verringert werden. Für ein Frühstücks- und Vesperangebot erteilt die Kommune aber eine Absage.

Um das Essen für Kitas und Schulen in Neuruppin kümmern sich zwei Firmen: Zuerbel und Lingk sowie Sodexo. In den Verträgen gibt es laut Maik Buschmann, Leiter des Amtes für Bildung, Kultur und Soziales, die Option, diese Verträge um zwei Jahre zu gleichen Bedingungen zu verlängern. „Das haben wir im Kitabereich getan“, so Buschmann. Bei den Schulen und dem Unternehmen Sodexo ist das nicht gelungen. Daher wird die Essensversorgung dort nun ausgeschrieben. Sechs Schulkonferenzen haben dazu ihre Meinung abgeben, zwei haben noch nicht getagt. Bis Ende Februar soll das geschehen sein. „Dann werden wir das Leistungsverzeichnis abgestimmt haben“, so Buschmann. Anschließend startet die Ausschreibung.

Laut dem Amtsleiter zeichnen sich aber jetzt schon einige Änderungen ab. Die wichtigsten davon: Die langen Standzeiten beim Essen sollen verringert werden, was die Qualität positiv beeinflusst, so die Hoffnung der Stadt. Auch soll mit den Caterern noch einmal über die Bezeichnung des Essens gesprochen werden. „Es gibt viele Begriffe bei den Anbietern, die den Kindern nicht geläufig sind. Die klingen zwar gut, aber man weiß nicht so richtig, was es morgen eigentlich gibt“, so Maik Buschmann. Er selbst und Neuruppins Sozialdezernent Thomas Fengler hätten sich 2018 von der Qualität des Essens überzeugt, indem sie bei beiden Anbietern vor Ort gekostet haben. Lieferlisten würden außerdem den Bio- und Regionalanteil nachweisen.

Thomas Fengler erteilte dem Ansinnen einiger Eltern, dass in städtischen Einrichtungen Frühstück und Vesper angeboten wird, während der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses eine Absage. Bei einigen freien Trägern wie der Kita Fontaneknirpse des Internationalen Bundes ist das der Fall. Doch laut Fengler hat die Stadt das nicht vor. Für die 800 Mädchen und Jungen, die in Neuruppiner Einrichtungen betreut werden, würde das Kosten von rund 276 000 Euro pro Jahr ausmachen.

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