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Mitgliederzahlen
160 Aktive im Einsatz für die Feuerwehr im Löwenberger Land

Eisrettung: Auch das gehört zur Ausbildung, mit der Jugendlichen für eine Mitarbeit begeistert werden sollen.
Eisrettung: Auch das gehört zur Ausbildung, mit der Jugendlichen für eine Mitarbeit begeistert werden sollen. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 05.02.2019, 17:40 Uhr
Löwenberger Land (MOZ) 160 Frauen und Männer, die aktiv in den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr des Löwenberger Landes mitarbeiten, darauf können Verwaltung und Parlamentarier gleichermaßen stolz sein. Die Gemeinde ist verpflichtet, den Brandschutz zu gewährleisten, doch ohne das Engagement der Feuerwehrleute, die ihre Freizeit opfern, um das Leben sowie Hab und Gut anderer zu schützen, wäre das nicht möglich.

In acht Löschgruppen ist die Freiwillige Feuerwehr in der Großgemeinde unterteilt. Neben den Aktiven gibt es jeweils noch eine Jugendfeuerwehr sowie eine Alters- und Ehrenabteilung. Mit sieben Frauen im aktiven Dienst ist der Löschzug Teschendorf/Neuendorf im Gemeindegebiet sozusagen spitze. Zwei Frauen arbeiten in Löwenberg mit, in Grüneberg  und Falkenthal ist es jeweils noch eine.

Bei den Jugendfeuerwehren sehen die Zahlen etwas besser aus. Mit Ausnahmen von Nassenheide werden in allen Löschgruppen Mädchen ausgebildet. Spitzenreiter mit zehn Anwärterinnen ist die Grüneberger Truppe, danach folgen Teschendorf/Neuendorf mit fünf, Grieben mit vier, Löwenberg mit drei sowie Falkenthal und Gutengermendorf/Häsen mit jeweils zwei Mitstreiterinnen.

In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde viel in den Brandschutz investiert. Oberste Priorität dabei hatte die Sanierung beziehungsweise der Neubau der Wachen, um den Feuerwehrleuten gute Arbeitsbedingungen bieten zu können. Nach der Inbetriebnahme des Griebener Depots 2014, konnten im Dezember 2018 als Letzte nun auch die Teschendorfer Floriansjünger das neue Haus im Ortszentrum beziehen.  Damit verfügen alle Löschgruppen über neue Wachen. Das allerdings bedeute nicht, dass nun kein Geld mehr für die Wehr zur Verfügung gestellt werde, hatte Bernd-Christian Schneck (SPD) als Bürgermeister des Löwenberger Landes bei der Aufstellung des Haushaltes bereits darauf verwiesen, dass nur andere Schwerpunkte bei den Investitionen gesetzt würden. Abgesehen von der normalen Unterhaltung der baulichen Anlagen, die nach wie vor gewährleistet werde, würde jetzt vorrangig in neue Technik investiert.

Zu den wichtigsten Einsätzen im vergangenen Jahr gehörte für die Feuerwehrleute das Löschen von 82 Bränden  – darunter 60 Wald- und Vegetationsbrände, 15 Brände im Bereich Handel, Industrie und Gewerbe sowie vier Kraftfahrzeugbrände.

Die technische Hilfeleistung wird von 34. Unfalleinsätzen angeführt, danach folgt die Beseitigung von Ölspuren auf diversen Landstraßen (12), von Sturm- und Wasserschäden (7/1), die Notöffnung von Türen (5), der Tragedienst (2) sowie eine Tierrettung.

Mitgliederzahlen

Im Folgenden dokumentieren in den vorhandenen Löschgruppen die personelle Stärke im aktiven Dienst, in der Jugendfeuerwehr und in der Alters- und Ehrenabteilung:

■ Falkenthal (Liebenberg):

18/5/6

■ Grieben: 15/14/6

■ Grüneberg: 18/18/11

■ Großmutz (Glambeck/Hoppenrade): 25/11/11

■ Gutengermendorf/Häsen

(Klevesche Häuser und Neuhäsen): 12/9/3

■ Löwenberg (Linde und Neulöwenberg): 24/17/6

■ Nassenheide: 20/11/7

■ Teschendorf/Neuendorf:

28/10/5 ⇥(veb)

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