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Zwei Teams aus Panketal beteiligen sich an der „Dance Competition“ in Bernau

Dance Competition
Aus Leidenschaft zum Tanz

Kai-Uwe Krakau / 09.02.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 09.02.2019, 14:06
Panketal (MOZ) Rund 1400 Kinder und Jugendliche werden bei der „Dance Competition“ vom 15. bis 17. Februar in Bernau dabei sein. Auch zwei Gruppen des Teams „Passion of Dance“ aus Panketal haben in der Erich-Wünsch-Halle ihren großen Auftritt.

Bereits im Herbst hatten 13 junge Damen ihre Leidenschaft für Cheerdance entdeckt, kurze Zeit später holte das Team bereits einen Vize-Titel  bei der Deutschen Meisterschaft. Aber auch auf europäischer Ebene waren sie erfolgreich, 2014 belegten die Cheerleader einen beachtlichen 8. Platz. Doch dann zogen dunkle Schatten über den Damen auf, fast ließen sie ihren Sport sausen. „Retter in der Not“ war schließlich die SG Einheit Zepernick. Im Jahr 2015 standen die jungen Frauen wieder als Team „Passion of Dance“ auf der Bühne.

„Inzwischen haben wir auch drei Nachwuchs-Teams“, berichtet Coach Julia Selle. Die „Sisters“ sowie die „Interstellars“ werden bei der „Dance Competition“ mitmacchen und bereiten sich schon seit Wochen auf ihren Auftritt vor. Außerdem gibt es noch die „Impacts“. Die Mitglieder dort zeigen Hip-Hop sowie Show- und Cheerdance und sind zwischen zwölf und 15 Jahre alt.

Die „Sisters“ sind die Küken, alle im Alter zwischen sechs und acht Jahren. Für sie wird das Festival in der Erich-Wünsch-Halle der erste große Auftritt der Saison sein. In den vergangenen Jahren konnten sie  aber schon erste und zweite Plätze bei Festivals in Eberswalde, Wandlitz und Bernau erringen.

Erst seit November 2017 gibt es die „Interstellars“. Die Neun- bis Zwölfjährigen trainieren immer montags in der Sporthalle Zepernick. Der Lohn der Arbeit waren vordere Plätze bei Festivals.

Insgesamt gibt es im Team „Passion of Dance“ rund 70 Aktive zwischen sechs und 21 Jahre. „Die meisten kommen aus Panketal“, sagt Julia Selle. Einige lebten aber auch in Berlin und nähmen regelmäßig die Fahrt zum Training auf sich.

Die Mädchen, so die 19-jährige Selle, wollen zeigen, dass auch Freizeitteams mit gesundem Ehrgeiz, gutem Teamspirit und viel Spaß am Sport durchaus beachtliche Leistungen erzielen können. „Passion of Dance“ werde inzwischen für viele Veranstaltungen gebucht. Aber auch die Teilnahme an Meisterschaften sei wichtig, um sich zu testen und mit anderen Teams messen zu können, so die Trainerin. Im diesjährigen Kalender stehen beispielsweise Auftritte bei der „Performance Cheer Open“ in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam und bei der Deutschen Meisterschaft des Cheerleading und Cheerdance Verbandes Deutschland (CCVD) in Aschaffenburg.

Besonders stolz ist das Team auch darüber, dass zwei Mitgliedern von „Passion of Dance“ eine große Ehre zuteil wurde. Jenny und Sabrina waren – nach einer Videoauswahl – zunächst zum „Try Out“ nach Limburg an der Lahn eingeladen worden und stellten sich dort  dem anspruchsvollen Training und der endgültigen Auswahl unter rund 40 Bewerbern. Schließlich kamen die beiden Mädchen in den  Kader des ersten „CCVD-Performance Cheer/Senior Hip-Hop“-Nationalteams. An verschiedenen Orten in Deutschland wird nun in den kommenden Wochen hart trainiert. Das  Ziel sind die „ICU Worlds“ im April im amerikanischen Orlando.

Zu „Deutschlands größtem Tanzfestival“ werden am nächsten Wochenende rund 1400 Kinder und Jugendliche aus Bernau, dem Landkreis Barnim, aus anderen Bundesländern sowie aus Polen erwartet. Sie kommen aus Schulen, Freizeitgruppen, Vereinen und Tanzschulen. Gestartet wird in vier Altersgruppen: Minis, Kids, Teens und Adults. Das Motto lautet: Kinder sind unsere Zukunft. Schirmherr ist Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig (Linke).

„Für die Persönlichkeitsentwicklung ist es sicherlich von Vorteil, wenn Kinder und Jugendliche mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen und verschiedener Herkunft zusammenkommen und gemeinsm diesen Höhepunkt erleben“, findet Heike-Doreen Klein vom veranstaltenden Förderkreis für künstlerische Jugendfestival.

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