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zur Berliner Polizei
Vertrauen erschüttert

Mathias Hausding
Mathias Hausding © Foto: MOZ/Gerd Markert
Meinung
Mathias Hausding / 10.02.2019, 20:00 Uhr
Berlin (MOZ) Fast ein Jahr lang haben die Berliner Behörden die Umstände eines tödlichen Unfalls unter der Decke gehalten.

Eine junge Frau war gestorben, weil ein Polizist mit 134 Stundenkilometern durch die Innenstadt raste. Erst jetzt, nach anonymen Hinweisen, stellt sich heraus, dass der Beamte wohl betrunken war, als er den Kleinwagen von Fabien Martini rammte.

Die vielen offenen Fragen in dem Fall sind zutiefst verstörend. Es steht der Verdacht im Raum, dass im Zeichen des Korpsgeists bei der Polizei Straftaten vertuscht werden und dass die Justiz mit zweierlei Maß misst. Je nachdem, ob sich Zivilisten Fehltritte leisten oder Staatsdiener in Uniform.

Dass die Berliner Polizei auf dem Papier ein im Ländervergleich vorbildliches Beschwerdemangement hat, wirkt im Lichte dieses Falles wie ein bitterer Witz. Das erschütterte Vertrauen wiederherzustellen, dürfte nicht einfach werden. Denn natürlich fragt man sich jetzt, was womöglich noch so alles vertuscht wird.

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Paul Müller 10.02.2019 - 20:49:47

Nichts neues, ohne Anwalt geht in solchen Fällen nichts ...

... in dem Fall versuchte man auch dem Unbeteiligten die Schuld zu geben: https://mobil.mopo.de/im-norden/lutheran-prozess-mek-schussopfer-wird-freigesprochen-29624408? Zudem die lächerlichen 90000 Euro „Schadenersatz“ der nächste Witz in dem Fall sein dürfte !

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