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An Frankfurter Sportschule werden vier Maßnahmen realisiert

Sportpolitik
Baufortschritt an Sportstätten

Ganz oben: Die Arbeiten an der Turnhalle der Sportschule umfassen vor allem die energetische Sanierung. Tino Buchholz vom Sportzentrum zeigt den Fortschritt auf dem Dach. Die vordere Hälfte ist soweit fertig, auf der hinteren ist noch einiges zu tun.
Ganz oben: Die Arbeiten an der Turnhalle der Sportschule umfassen vor allem die energetische Sanierung. Tino Buchholz vom Sportzentrum zeigt den Fortschritt auf dem Dach. Die vordere Hälfte ist soweit fertig, auf der hinteren ist noch einiges zu tun. © Foto: Michael Benk
Kerstin Bechly / 14.02.2019, 05:00 Uhr - Aktualisiert 14.02.2019, 08:32
Frankfurt (Oder) (MOZ) Dank des kommunalen Infrastrukturprogramms (KIP) des Landes Brandenburg und Eigenmitteln des Sportzentrums Frankfurt werden seit Herbst 2018 vier Baumaßnahmen an Trainingsstätten der Sportschule realisiert. Die Arbeiten schreiten gut voran.

■Turnhalle der Sportschule: Die Sanierung der beiden Kopfbauten (Nord- und Südhalle mit Funktionsräumen) stellt die größte Baumaßname dar. Sie  umfasst die Sanierung der gesamten Halle, der Sanitäreinrichtungen im Südteil (Turnerhalle) sowie die Grunderneuerung der Haustechnik und die Herstellung von Barrierefreiheit im Ergeschoss. Ebenso werden entsprechend gesetzlicher Auflagen in beiden Hallen neue Schallschutzwände eingebaut und akustische Maßnahmen am Dach ausgeführt. „Nach den Abbrucharbeiten ist der Dachaufbau zu neunzig Prozent fertig. Die Arbeiten sollen Ende Februar beendet sein“, berichtet Tino Buchholz, Objektleiter des Eigenbetriebes Sportzentrums. Der Rückbau der Technik im Kellergeschoss sei ebenfalls abgeschlossen. Im März soll der Innenausbau beginnen. Ziel der Fertigstellung ist der 31. August, wenige Wochen nach Beginn des neues Schuljahres.

■25- und 50-Meter-Kleinkaliberstand der Sportschützen: Hier steht die Erneuerung der sogenannten Schützenstandfront zur Verbesserung der Energiebilanz an. Diese Wand, die mit Fenstern versehen ist, aus der die Sportler schießen, wird komplett ersetzt. Im Bereich des 25-m-Standes werden die Dämmmatten rechts und links der Fenster erneuert. Weitere Arbeiten umfassen Dämmarbeiten im Dachbereich, die Herstellung der Barrierefreiheit einschließlich der Sanitäranlagen sowie die Erneuerung der Haustechnik und Schießelektronik. Hier sind die Rohbauleistungen abgeschlossen, die Arbeiten an der Haustechnik zu 80 Prozent fertig. „Offen sind noch Maler- und Bodenbelagsarbeiten sowie die Ausstattung der Halle und Gestaltung der  Außenanlagen“, sagt der Leiter des Sportzentrums. Sie sollen Ende März bzw. Ende April beendet werden.

■Ersatzneubau der Drucklufthalle: Die alte Halle war bereits im Herbst abgerissen worden und wird durch eine neue barrierefreie mit 24 Schießständen und elektronischer Trefferanzeige ersetzt. Sie wird über Sanitär- und Umkleideräume verfügen. Buchholz informiert zum Stand der Dinge: „Hier ist leider die Baugenehmigung erst vor Kurzem erteilt worden, nicht schon 2018. Mit dem Bau können wir erst  nach der Frostperiode beginnen. Die Fertigstellung streben wir aber auch zum 31. August an.“

■Rasenspielfläche auf dem Sportplatz Kieler Straße: Das Spiel- und Trainingsfeld wird durch Hybridrasen ersetzt, der Kunstrasenanteil beträgt zehn Prozent. Der Hybridrasen ist ausgelegt und mit einer vier Zentimeter dicken Mutterbodenschicht bedeckt worden, die Schleife für den Rasenroboter ist gelegt. Die Aussaat des Naturrasens soll im April erfolgen, er braucht dann drei bis vier Monate Zeit zum Wachsen. Laut Tino Buchholz weist diese Aufwertungsmaßnahme mehrere Vorteile auf: „Die Bespielbarkeit des Rasens erhöht sich um zehn Prozent. Er verträgt eine höhere Frequentierung und weist eine kürzere Regenerationszeit auf.“ Damit verkürzen sich die üblichen Zeiten der Sperrung im Winter und Sommer. Zudem soll die Lebensdauer bei 20 Jahren liegen.

■Kosten: Die Gesamtsumme liegt bei 5,282 Millionen Euro, davon fördert das Land über KIP mit  3,961 Millionen Euro. Vom Eigenbetrieb Sportzentrum stammen 1,32 Mio Euro aus Rücklagen, die im Wissen um zukünftige notwendige Arbeiten gebildet worden waren. „Die Förderung vom Land ist ein glücklicher Umstand“, ist Buchholz über das unter-die-Arme-Greifen froh.

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