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Freizeithaus „Würfel“ in Schwanebeck nach monatelangen Umbauarbeiten wiedereröffnet

Freizeitgestaltung
Von Töpfern bis zum Kochen

Probieren den Billardtisch im neuen Sportraum des Freizeithauses „Würfel“ aus: Bürgermeister Maximilian Wonke (SPD), Jonny Pollrich, Noel Buhk sowie Marvin Blaha (v.l.)
Probieren den Billardtisch im neuen Sportraum des Freizeithauses „Würfel“ aus: Bürgermeister Maximilian Wonke (SPD), Jonny Pollrich, Noel Buhk sowie Marvin Blaha (v.l.) © Foto: Wolfgang Rakitin
Kai-Uwe Krakau / 14.02.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 16.02.2019, 11:31
Schwanebeck (MOZ) Nach fast einjährigen Umbauarbeiten sind die neugestalteten Räume des Freizeithauses „Würfel“ in Schwanebeck am Mittwoch offiziell wieder an die Kinder und Jugendlichen übergeben worden. Insgesamt wurden rund 64 000 Euro investiert.

Die Freude war Frank Nicolai anzusehen. „Wir haben nun eine Einrichtung, die im Landkreis Barnim ihresgleichen sucht“, sagte der Vorsitzende des Vereins Freizeithaus „Würfel“. In den vergangenen Monaten sei fleißig gearbeitet worden. Auch die Mitglieder hätten viele Eigenleistungen erbracht. Nicolai dankte zudem der Kommune für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.

Bürgermeister Maximilian Wonke (SPD), der neben Schwanebecks Ortsvorsteher Lutz Grieben (Linke) und einigen Gemeindevertretern zur Wiedereröffnung gekommen war, sprach von einer „sehr schönen Einrichtung“. Er äußerte sich zugleich optimistisch, dass die „Zwischenlösung“ in Zepernick bald einer dauerhaften Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung weichen könne. „Geht sorgsam mit der Ausstattung um“, gab der Verwaltungsleiter schließlich den Nutzern mit auf den Weg.

Nach fast einjährigen Umbauarbeiten sind die neugestalteten Räume des Freizeithauses „Würfel“ in Schwanebeck am Mittwoch offiziell wieder an die Kinder und Jugendlichen übergeben worden. Insgesamt wurden rund 64 000 Euro investiert.
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Das Freizeithaus gibt es an der Dorfstraße 14 bereits seit mehr als 20 Jahren. Zunächst als Schulförderverein gegründet, kümmerten sich die Mitglieder später um die Freizeitgestaltung des Nachwuchses. „Insgesamt 16 Jahre nutzte auch der Hort drei Räume in dem Gebäude aus den dreißiger Jahren“, berichtet Nicolai. Nachdem dieser vor zwei Jahren ausgezogen war, eröffnete sich die Möglichkeit zum Umbau. Im letzten Frühjahr begannen die Arbeiten. Der Fußboden wurde erneuert, die Decke gemacht und auch für die Wände gab es frische Farbe. Auf Wunsch der Kinder und Jugendlichen ist ein Sportraum eingerichtet worden, in dem Billard und Darts gespielt werden kann. Auch für die „Handwerker“ ist gesorgt, sie können sich in der Töpferei betätigen. In einem weiteren Raum befindet sich unter anderem die Küche. „Dort werden auch die Hausaufgaben erledigt“, erzählt  Nicolai. Im Keller gibt es schließlich noch einen Party-Raum, in dem die Senioren ihre Muskeln dehnen und kräftigen können. „Bei uns sind alle dabei, von sieben bis 70 Jahre“, so der Vereinsvorsitzende.

Insgesamt 50 000 Euro überwies die Gemeinde Panketal für den Umbau. Weitere 7500 Euro gab es als Förderung für die Ausstattung. „Ausgegeben haben wir schließlich 14 000 Euro und außerdem viel selbst gemacht“, sagt Nicolai.

Die „gute Seele“ in der Einrichtung und einzige hauptamtliche Mitarbeiterin ist Jutta Kacerovsky. „Die Arbeit ist aber ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Kräfte überhaupt nicht möglich“, betont die Jugendförderin. Sie nennt beispielsweise Moritz Ulrich, Birgit Jänicke, Sascha Libal und Maximilian Friede, die immer da seien, wenn man sie brauche. Gerne würde die Einrichtungsleiterin auf mehr „Manpower“ setzen und die vorhandene halbe Stelle besetzen. „Doch für 20 Stunden finde ich niemanden, 30 müssten es schon sein“, so Jutta Kacerovsky.

Die Zusammenarbeit mit der benachbarten Grund- und Oberschule ist übrigens gut. Oft werden in den Räumen des „Würfel“ verschiedene Projekte, etwa zur Streitschlichtung oder zur Ernährung durchgeführt.

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