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Kultur
Literarisches Chaos auf der Burg Beeskow

Burg Beeskow
Burg Beeskow © Foto: Olaf Gardt
Olaf Gardt / 14.02.2019, 07:00 Uhr
Beeskow (MOZ) Die Burg lädt am Sonnabend zu Beeskower Fiktionen und einer literarischen Nacht ein! Ab 19 Uhr werden die Literatur, das Chaos, der Ernst, die Fröhlichkeit, die Musik und das Leben gefeiert. Burgschreiber Sascha Macht präsentiert dem Publikum zwei außergewöhnliche und preisgekrönte junge Schriftsteller, die zugleich seine besten Freunde sind: Die Dichterin Judith Keller aus der Schweiz und der Dramatiker Wolfram Lotz, der derzeit in Frankreich lebt. Gemeinsam wollen die drei dem Publikum ihre Texte vorstellen, über die Kunst und das Leben philosophieren, etwas kochen, Darts spielen, sich verkleiden, Karaoke singen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Welche Möglichkeiten bietet uns die Literatur – und wie viel Spaß kann sie uns bereiten? Dabei ist das Konzept dieser literarischen Nacht durchaus experimentell angelegt: Alles ist möglich, alles kann passieren – lustig und besonders wird es in jedem Fall. Im Anschluss gibt der „Langschlenderer“ eines seiner legendären Konzerte. Die Improvisationen des Multiinstrumentalisten machen jedes Konzert einzigartig. Dabei loopt der Musiker Instrument für Instrument. Wie Puzzleteile kombiniert er die Klangschleifen von Gitarre, Bass, Klarinette, Saxofon, Flöte, Synthesizer, Melodica und Perkussion zu seiner unverwechselbaren Loungemusik. Es wird harmonisch, warm und richtig schick!

Zu den Gästen: Judith Keller wurde 1985 in Lachen in der Schweiz geboren. Sie studierte literarisches Schreiben in Biel und Leipzig. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitschriften wurde Judith Kellers Text „Vor dem Anfang“ 2014 vom Schweizer Bundesamt für Kultur ausgezeichnet. 2015 veröffentlichte sie ihre Erzählung „Wo ist das letzte Haus?“ bei Matthes & Seitz und wurde mit dem „New German Fiction“ Preis ausgezeichnet.

Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er mit „Der große Marsch“ u.a. den Kleistförderpreis. Nach dem Erfolg von „Einige Nachrichten an das All“ erhielt er 2012 den Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und 2013 den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur. 21015 erhielt Wolfram Lotz den Nestroypreis für das Beste Stück und wurde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Dramatiker des Jahres gewählt.

Beginn 19 Uhr,  Eintritt 10 Euro. Karten sind am Tresen der Burg Beeskow oder unter 03366 352727 erhältlich.

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