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zur Schulamtsstruktur
Das Einmaleins verlernt

Ulrich Thiessen
Ulrich Thiessen © Foto: MMH
Meinung
Ulrich Thiessen / 14.02.2019, 07:25 Uhr
Potsdam (MOZ) Die Korrektur an der Schulamtsstruktur kommt spät. Wären nicht in diesem Jahr  Wahlen, hätte es vielleicht noch länger gedauert, bis die Schulaufsicht im Nordosten des Landes neu geordnet worden wäre. Ob eine Außenstelle reicht, erscheint angesichts der unterschiedlichen Entwicklung zwischen dem Berliner Stadtrand und der Landesgrenze eher fraglich. Ein eigenständiges Schulamt kann ganz anders auf Probleme reagieren. Eine Garantie, dass dann offen Stellen an den Schulen schneller besetzt werden, gäbe es aber trotzdem nicht.

Was die Freude über die späte Einsicht der Landesregierung, abgesehen vom Zwischenschritt Außenstelle, besonders trübt, ist der künstlich befeuerte Streit um den Standort der Behörde. Die Landesregierung hätte sich längst eine Meinung dazu bilden können. Die Argumente für Eberswalde und Angermünde sind hinlänglich bekannt. Jetzt wurde eine Situation heraufbeschworen, bei der eine Stadt als Verliererin vom Feld gehen wird. Das schadet der gesamten Region.

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