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Kreisvorsitzender Michael Jungclaus sieht in Zunahme der Mitstreiter eine Wertschätzung bisher geleisteter Arbeit in Märkisch-Oderland

Kommunalwahlen
Bündnis-Grüne mit doppelt so vielen Kandidaten wie 2014

Doris Steinkraus / 14.02.2019, 08:00 Uhr - Aktualisiert 14.02.2019, 08:40
Neuenhagen/Seelow (MOZ) Die Bündnisgrünen im Landkreis Märkisch-Oderland haben auf ihrer Kreismitgliederversammlung die personellen Weichen für die anstehenden Kommunalwahlen am 26. Mai gestellt. Sie gehen mit insgesamt 23 Kandidaten in den fünf Wahlkreisen ins Rennen.

Neben den Kandidaten für die Wahl zum Kreistag wurden auch etliche für die Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen gewählt wie für Bad Freienwalde, Wriezen, Rüdersdorf, Fredersdorf-Vogelsdorf, Petershagen/Eggersdorf oder Hoppegarten. Für weitere Kommunen werden noch Kandidaten gewählt, heißt es seitens des Kreisverbandes.

„Wir haben zur Kommunalwahl 2019 mehr als doppelt so viele Kandidatinnen und Kandidaten wie 2014“, erklärt Kreisvorsitzender Michael Jungclaus. „Es ist eine Wertschätzung unserer Arbeit der vergangenen Jahre und ein klares demokratisches Bekenntnis, dass sich auch parteilose Kandidaten bereit erklärt haben, uns mit ihrer Kandidatur zu unterstützen.“ Dazu zählen unter anderem der ehemalige Pfarrer Christian Gehlsen aus Sachsendorf oder der Behindertenbeauftragte Hans-Peter Küllmer aus Fredersdorf-Vogelsdorf.

„Auf unseren Listen finden sich Landwirte, Beamte, Polizisten, Rentner, Sozialarbeiter, Künstler sowie Tischler. Wir erfahren aus vielen gesellschaftlichen Richtungen Zuspruch“, so Jungclaus. Alle eine der Wunsch nach einem ökologischen, gerechten und weltoffenen Kreis. „Wir sind keine reine Speckgürtelpartei, bekommen vermehrt auch Zustimmung in ländlichen Regionen“, betont Jungclaus.

Bei der Mitgliederversammlung wurden die Spitzenkandidaten für die fünf Wahlkreise gewählt. „Ich möchte mich weiterhin für eine regional ausgerichtete, gentechnikfreie, umweltverträgliche und ökologische Landwirtschaft und die damit verbundene Wertschöpfung im Kreis einsetzen“, sagt Jan Sommer, der – wie auch Burkhard Paetzold – derzeit im Kreistag sitzt.  Die Laborantin Andrea Rudorf will mehr gegenseitigen Austausch. „Der Erhalt und die Pflege unserer Natur, die Verhinderung der geplanten Deponie zwischen Hennickendorf und Herzfelde sowie die Durchsetzung der Lärmaktionspläne sind meine Hauptthemen“, sagt sie.

Bündnis 90/Die Grünen stehe für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft, die die Verschiedenheit der Menschen als Bereicherung versteht und wertschätzt, betont Burkhard Paetzold. Eva Rönspieß aus Hoppegarten nennt als ihre Herzensanliegen, die grüne und naturnahe Struktur des Landkreises weiter zu erhalten und auszubauen. „Dazu gehört auch, den Zuzug gezielter zu gestalten und somit die Flächenversiegelung zu begrenzen.“ Themen sind für sie zudem der Ausbau der Radwege-Infrastruktur, der ÖPNV und der Tierschutz.

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