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Billardkegeln
Liga-Primus kann Feier planen

In der Verfolgerrolle: der Bralitzer Dimo Schmidt
In der Verfolgerrolle: der Bralitzer Dimo Schmidt © Foto: Udo Plate/MOZ
Udo Plate / 14.02.2019, 08:51 Uhr
Oderberg (MOZ) Die Oderberger Kreisliga-Billardkegler stehen nach dem Heimerfolg gegen  Falkenberg IV vor der erfolgreichen Titelverteidigung. Das Quartett um Tosten Nickel ist zwei Spiele vor Saisonende von Verfolger Rot-Weiß Bralitz kaum noch einzuholen.

Grün-Weiß Oderberg – Falkenberger SV 1000:662 Holz

Den erneuten Gewinn der Kreisliga-Meisterschaft haben die Billardspieler von Grün-Weiß Oderberg mit dem Heimerfolg gegen überforderte Falkenberger Gäste quasi perfekt gemacht. Zwei Spiele vor dem Saisonende führen die Grün-Weißen im Gesamtklassement mit vier Zählern Vorsprung und können zudem den besten Holzdurchschnitt vorweisen. 969,31 Holz sind es pro Punktspiel. Gegen Falkenberg IV langten die Gastgeber nochmals mit exakt 1000 Holz richtig zu. Bastian Haese setzte sich gegen Falkenbergs Amazone Janette Gärtner mit 226:188 Holz durch. Im zweiten Duell behielt Oderbergs Norbert Bierzynski gegen Andreas Weimann die Oberhand (245:163). Zudem gewannen die Heimakteure Tino Wilke gegen Rocco Kleine (265:125) sowie Torsten Nickel gegen Andy Holland (264:186).

Rot-Weiß Bralitz – BC Bad Freienwalde 936:830 Holz

Im Duell David gegen Goliath ließ der gastgebende Tabellenzweite Bralitz den abstiegsbedrohten Kurstädtern keine Chance und gewann alle vier Duelle. Dimo Schmidt hielt mit 205 Holz Bad Freienwaldes Marko Hoffmann (198) in Schach. Maik Staschke setzte sich gegen Christian Palm mit 249:207 Holz durch. Als Freienwaldes Routinier Jürgen Knoll nach knapper Halbzeitführung (107:104) dem Bralitzer Heiko Schmidt mit 199:213 unterlag, erlahmte der Widerstand der Gäste. Der Schlussakkord gehörte dem Bralitzer Spitzenspieler Torsten Hünike, der sich gegen Axel Böhme mit 267:226 durchsetzte. Die Kurstädter rutschten mit der Auswärtsschlappe ans Tabellenende.

Grün-Weiß Letschin – MTV Hohenwutzen II 977:894 Holz

Die Oderbrücher blieben auch gegen die MTV-Regionalligareserve in der Erfolgsspur. Dabei hatte sich Hohenwutzens Ulf Gärtner im Vergleich mit Lutz Müller gleich mächtig ins Zeug gelegt und den favorisierten Letschiner mit 257:255 Holz hauchdünn hinter sich gelassen. Doch bereits im zweiten Spiel zwischen Letschins Uwe Fröhlich und Andreas Emmig, der einen gebrauchten Tag erwischt hatte, fiel die Entscheidung zu Gunsten der Oderbrücher. Im keineswegs hochklassigen Spiel siegte Fröhlich mit 207:179 Holz. Einen echten Billardkegel-Krimi lieferte sich indes Letschins Hartmut Müller mit Jörn Wickert. Sah zur Pause alles nach einem glatten Erfolg des Hohenwutzener Wickert aus, der mit 140:118 Holz führte, ließ Müller trotz des vermeintlich aussichtslosen Rückstandes nicht locker und überflügelte am Ende Wickert mit 264:255 Holz doch noch. Dustin Siewert ließ Hohenwutzens Guido Meißner keinerlei Siegmöglichkeit und lag am Ende mit 251:203 Holz deutlich vorn.

FSV Insel Neuenhagen – Lunower SV 818:875 Holz

Eine weitere Heimschlappe musste das nicht in Bestbesetzung antretende Insel-Quartett gegen die dennoch keineswegs übermächtig auftrumpfenden Lunower quittieren. Bereits der Auftakt verlief für die Insulaner in Person von Klaus-Dieter Hirselandt, der Thomas Albrecht mit 185:215 unterlag, wenig vielversprechend. Die nicht eben durchschlagkräftigen Neuenhagener mussten in der Folgezeit zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Mario Woitke verlor gegen Bodo Richter mit 181:199 Holz und Kathrin Piefke unterlag Thomas Quilitz mit 192:219 Holz. Lediglich Neuenhagens Spitzenspieler Uwe Karbe ließ sich nicht lumpen und gewann das Topspiel gegen Andreas Quilitz mit 260:242 Holz.

Blau-Weiß Sachsendorf – Rot-Weiß Bralitz II 899:907 Holz

Für die Überraschung des drittletzten Spieltages sorgten die als Schlusslicht angereisten Akteure von Rot-Weiß Bralitz II mit dem Auswärtserfolg bei den heimstarken Sachsendorfern. Acht Holz gaben letztlich den Ausschlag für die Rot-Weißen, die zur Halbzeit noch mit eben acht Zählern im Hintertreffen lagen. Tino Herfert hatte zunächst Bodo Maiwald mit 233:199 Holz bezwungen, dann unterlag Teamkollege Detlef Genschmar dem Bralitzer Frank Miserius mit 199:225. Als Burkhard Fehlemelcher Sachsendorfs Ex-Kreismeister Frank Scheidemann mit 241:221 Holz hinter sich ließ, nahm der Auswärtscoup zusehends Gestalt an. Klaus Gehde ließ dann mit der knappen Schlappe von 242:246 Holz gegen Sachsendorf Dieter Winnewisser die Gäste jubeln.

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