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Ortsbesuch
Auf Stippvisite in Reetz

In der Heimatstube lud Günter Baaske eine alte Schulbank samt Übungsheften zum Verweilen ein.
In der Heimatstube lud Günter Baaske eine alte Schulbank samt Übungsheften zum Verweilen ein. © Foto: E. Loth
Eva Loth / 14.02.2019, 09:00 Uhr
Reetz (MOZ) „Das ich noch einmal in den Kreistag gehe, hätte ich mir nicht träumen lassen“ sagte Günter Baaske bei seinem Ortsrundgang durch Reetz am Anfang dieser Woche, „aber gewissen Dingen muss man einfach etwas entgegensetzen.“ Der ehemalige Brandenburger Minister besucht regelmäßig die Orte der Region. Er ist aber auch auf anderen Gebieten aktiv, wie in Schulen. Dort macht der ausgebildete Lehrer oft Vertretungen. Derzeit stehen Absprachen mit Schulen in Bad Belzig und Dippmansdorf auf dem Plan. In Reetz besuchte er gemeinsam mit dem Ortsvorstand die Kita, besichtigte das neue Feuerwehrauto und die Heimatstube. „Es ist bestimmt schon 20 Jahre her, dass ich das letzte Mal in der Kita war“, erinnert er sich. Inzwischen hat sich einiges verändert, auch durch seinen damaligen Einfluss. Die Hoffnung hat Kita-Leiterin Ute Schmidt auch jetzt mit einem Augenzwinkern, denn die Kita hat so einige Wünsche. Sie ist gut ausgelastet und auch personell gut besetzt. „Im Vergleich zu anderen Kitas in Teltow oder auch Beelitz ist alles sehr beengt“, so Baaske. Danach ging es zur Feuerwehr. Wehrleiter Steffen Teuber kam gerade von einer Inspektion und Günter Baaske konnte es sich nicht verkneifen, auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen. Besonders angetan war er von der Idee der Kameraden, eine länderübergreifende Kooperation mit dem Nachbarort Reuden in Sachsen-Anhalt hinzubekommen. Die dortigen Kameraden sind nicht abgeneigt, grenzen doch die Waldgebiete aneinander. So könnte vieles vereinfacht werden. „jetzt gilt es jedoch, die bürokratische Hürde zu nehmen“, so Steffen Teuber. Überrascht war Günter Baaske über die vielen Pokale, die die Kameraden im Wettkampfsport gesammelt haben. Und darüber, dass eine gute Tagesbereitschaft gewährleistet ist. Die Löschmannschaft besteht derzeit aus Kameraden aus Reetz, Reetzerhütten und Reppinichen. Es hat sich seit dem Zusammenschluss ein gutes Kollektiv entwickelt, aus das man zu Recht stolz ist. Letzte Station war die Reetzer Heimatstube. Dort befindet sich im Moment eine Ausstellung über den Schulalltag in der Vergangenheit. Beim Ansehen der Übungshefte stellte Günter Baaske fest, dass viele auch heute noch ähnlich aussehen. Und so nahm er gleich einmal auf der alten Schulbank Platz, wenn auch ohne Pioniertuch.

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