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Volvo V60 Cross Country
Der nächste Schweden-Kombi fürs Gelände

Volvo V60 Cross Country
Volvo V60 Cross Country © Foto: Volvo
Hajo Zenker / 14.02.2019, 11:00 Uhr
Berlin (MOZ) Volvo ist bei uns das fünfte Jahr in Folge gewachsen – mit einem Plus von immerhin elf Prozent in einem stagnierenden Gesamtmarkt.

Das ist vor allem den SUV-Modellen zu verdanken – so belegen denn auch XC60, XC90 und XC40 die ersten Plätze in der Verkaufshitparade der Schweden. Aber auch die höhergelegten Kombis von Volvo haben eine feste Fangemeinde. Schließlich hat die Marke solche Fahrzeuge schon seit 1997 im Programm, die mittlerweile durch den Namenszusatz Cross Country kenntlich gemacht werden.

Von den 800.000 weltweit abgesetzten Modellen dieser Art entfielen 40.000 auf Deutschland. Nun kommt die neueste Variante bei uns auf den Markt – der V60 Cross Country. Wie üblich fällt der im Vergleich zum normalen V60 vor allem durch den Zugewinn an Bodenfreiheit (plus 6,5 Zentimeter auf 21 Zentimeter) auf. Die schwarze Kunstoffbeplankung, etwa an den Radkästen, notiert man erst auf den zweiten Blick.

Der Wagen startet mit einem 190-PS-Diesel. Angesichts der Erfüllung der Abgasnorm 6d-Temp, mit Dieselpartikelfilter und der Harnstofflösung AdBlue, gebe es keinen Grund, sich gegen einen Diesel zu entscheiden, heißt es bei Volvo. Dabei haben die Schweden öffentlichkeitswirksam ja bereits den Ausstieg aus dem Diesel verkündet – doch der gilt nur für komplett neue Modelle.

Die neue Limousine S60, die noch in diesem Jahr anrollt, wird dann keinen Selbstzünder mehr im Angebot haben. Alle anderen Fahrzeuge behalten bis zum Ende des jeweiligen Modellzyklus ihr Diesel-Angebot.

Im Übrigen hat die Tatsache, dass Volvo bereits ab April 2018 die komplette Motorenpalette auf 6d-Temp umgestellt hatte, was deutlich sauberer als normales Euro 6 ist, zum Verkaufserfolg des Vorjahres beigetragen. Andere Hersteller hatten massive Probleme mit der Lieferfähigkeit bei den derzeit saubersten Motoren.

Der V60 Cross Country jedenfalls lässt sich mit den 400 Newtonmetern, Acht-Gang-Automatik und Allradantrieb wunderbar bewegen. Gerade auch bei winterlichen Verhältnissen, wo dann die Bodenfreiheit noch zusätzlich ein Pluspunkt ist. Das Vergnügen kostet mindestens 52.350 Euro. Zum offiziellen Verbrauch von 5,4 Litern Diesel auf 100 Kilometer (143 g/km CO2) sollte man anderthalb bis zwei Liter mehr einkalkulieren.

Im Sommer folgt dann noch ein 250-PS-Benziner, zum Preis gibt es noch keine Angaben. Aber die Premium-Preise der Schweden, die zum chinesischen Geely-Konzern gehören, stehen dem Erfolg der Marke bisher ganz offensichtlich nicht im Wege.

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