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Hallenfußball
Erlebnisreiches Kerkower Hallenmasters

E 1 im Wettstreit: Hier treffen der Kerkower SC-weiß und die TSG Einheit Bernau aufeinander, die Partie endete 0:4.
E 1 im Wettstreit: Hier treffen der Kerkower SC-weiß und die TSG Einheit Bernau aufeinander, die Partie endete 0:4. © Foto: Stefan Csevi
Carola Voigt / 22.02.2019, 02:15 Uhr
Kerkow (MOZ) Der Kerkower SC veranstaltete sein zweites KSC-Hallenmasters. In der Angermünder Mehrzweckhalle fanden vier Turniere an zwei Tagen statt. Insgesamt jagten mehr als 200 Nachwuchs-Fußballer(innen) über das Hallenparkett.

Erfreulich war, dass es in keinem der insgesamt 60 Turnierspielen nennenswerte Vorkommnisse gab. Alle Spieler, Trainer und Zuschauer verhielten sich äußerst fair und kameradschaftlich – so muss das sein.

Der Kerkower SC gab sich größte Mühe, um für beste Unterhaltung zu sorgen. Die Partyband „Aristona Formation“ beschallte alle Turniere mit cooler Musik, Dean Müller bewies als Moderator fernsehreife Qualitäten. Zudem gab es bei jedem Turnier einen feierlichen Einmarsch aller Mannschaften mit coolen Licht- und Nebeleffekten – sicher eine bleibende Erinnerung für die staunenden Kicker. Richtig gut kam auch eine Fotobox an, die ein idealer Zeitvertreib in den Spielpausen war und eine tolle Erinnerung für die Kinder ist.

Der Kerkower SC beteiligte sich mit diesem Hallenmasters am bundesweiten Aktionsbündnis „Alkoholfrei Sport genießen“ und warb für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. Es gab Informationsbroschüren für Erwachsene und Jugendliche zum Umgang mit Alkohol sowie eine alkoholfreie Cocktailbar, an der die Besucher probieren konnten, wie gut diese Durstlöscher schmecken können. Sportlich hatten alle Turniere einiges zu bieten.

■Bambini

Das jüngste Kerkower Nachwuchsteam, die G-Junioren, trainieren seit etwa einem halben Jahr und hatten nun den ersten Vergleich mit anderen Mannschaften. Die Teams vom SV Lichterfelde und der SG Oderberg/Lunow präsentierten sich als sehr sympathische Gäste, waren dem KSC-Team jedoch in Hin- und Rückspiel spielerisch und körperlich etwas voraus. Auch wenn dieser Spieltreff ohne Wertung und Ergebnisse stattfand, hatten dennoch alle Bambini-Kicker viel Freude am Spiel. Jede Mannschaft erhielt einen gleichgroßen Pokal, jeder Spieler eine tolle Medaille sowie eine kleine süße Überraschung. Für einen rundum gelungenen Vormittag sorgte auch das Spaßspiel zwischen Eltern und allen Mannschaften – die Knirpse gewannen. „Unsere Bambini würden sich über weitere Mitspieler freuen. Wer Interesse hat, meldet sich einfach bei unserem Verein“, gab Nachwuchsleiter Sören Kalz bekannt.

■E1-Junioren

Zwei KSC-Teams traten neben fünf Mannschaften aus dem Barnim und dem TSV Treuenbrietzen (Fläming) an. Die Treuenbrietzener hatten den weitesten Anfahrtsweg, sie schrubbten immerhin rund 440 Kilometer hin und zurück, um am Turnier teilzunehmen. Über zwei Vorrundengruppen qualifizierten sich Schorfheide Joachimsthal (7 Punkte) und der Kerkower SC-grün (7) sowie der BSV Rot-Weiß Schönow (9) und der TSV Treuenbritzen (6) für die Halbfinals. Joachimsthal schlug den TSV mit 2:0 und Schönow siegte 1:0 gegen den KSC-grün, der in diesem Spiel etliche Torchancen ausließ und dann den einzigen Gegentreffer kassierte. Das Spiel um Platz 7 gewann der Kerkower SC-weiß mit 4:3 nach Siebenmeterschießen gegen den Eberswalder SC, Platz 5 behauptete Preussen Eberswalde mit 2:0 gegen die TSG Einheit Bernau. Im kleinen Finale setzte sich das grüne Gastgeber-Team mit 1:0 gegen Treuenbritzen durch. Da es im Finale zwischen Joachimsthal und Schönow nach regulärer Zeit 0:0 stand, musste die Entscheidung vom Punkt aus fallen. Hier siegte „Juchte“ mit 2:0. Insgesamt wurden im Turnier 44 Tore erzielt.

■E2-Junioren

Auch hier starteten neben zwei Kerkower Teams sechs Gastmannschaften. Der KSC-weiß war das deutlich jüngere Team mit einigen Kickern aus dem F-Junioren-Bereich. In der A-Gruppe setzte sich der Kerkower SC-grün mit sieben Punkten an die Spitze. Fünf Zähler reichten Schwarz-Weiß Casekow II zum Einzug ins Halbfinale. B-Gruppensieger wurde ungeschlagen die erste Vertretung aus Casekow (9) gefolgt vom Angermünder FC. Die Halbfinals entschieden Kerkow-grün nach Siebenmeterschießen gegen Angermünde mit 2:0 und Casekow I mit 2:1 gegen Casekow II für sich. Vor den beiden Endspielen wurden die hinteren Plätze ausgespielt. Den siebten Rang erreichte der Eberswalder SC mit 2:1 nach Siebenmeterschießen gegen den SC Althüttendorf, Fünfter wurde der OSV Eberswalde mit 2:0 gegen Kerkow-weiß. Platz 3 eroberte sich Casekow II mit einem 2:0-Erfolg im Siebenmeterschießen (0:0 nach regulärer Zeit) gegen den Angermünder FC. Im Endspiel behauptete sich Casekow I mit 2:0 gegen Kerkow-grün und nahm den Siegerpokal in Empfang. Theo Hennig (Kerkow-weiß) erhielt die Auszeichnung als besten Torhüter. 35 Tore sind in 18 Spielen erzielt worden.

■ C-Junioren

Dieses Turnier verlief auf einem sehr ansprechenden Niveau. Landesklasse-Spitzenreiter Preussen Eberswalde kristallisierte sich schnell als Favorit heraus, bestritt das Turnier letztlich beeindruckend ohne Gegentor und nahm den Goldpokal mit in den Barnim. Der amtierende Kreismeister aus Angermünde, der mit nur einem Wechselspieler antrat, hatte im Finale zu wenig Kraft, um genügend entgegenzusetzen und verlor mit 0:3. Im Spiel um Platz 3 trafen die beiden Halbfinal-Verlierer FC Schwedt II(2:3 nach Siebenmeter gegen AFC) und der Eberswalder SC (0:2 gegen Preussen) aufeinander. Mit 1:0 holten sich die Oderstädter den Bronze-Pott. Um den fünften Platz duellierten sich die beiden Kerkower Teams, die jeweils Gruppendritter waren. Nach einem 0:0 gewann schließlich der KSC II vom Punkt aus mit 2:0 gegen die Erste. Den siebten Platz erreichte Fortuna Britz mit 2:0 gegen die SpG Haßleben/Gerswalde/Thomasdorf. Jamie Sobzig vom Team KSC II (trainiert bei den E-Junioren) wurde bester Torhüter. 41 Mal zappelte der Ball in 18 Spielen in den Tormaschen.

„Wir möchten allen Danke sagen, die zum Gelingen des KSC-Hallenmasters beigetragen haben – egal ob Sponsoren, Helfer, Schiedsrichter, Spieler-Eltern, Kuchenbäcker, Verkäufer, Publikum – ohne euch wäre eine Umsetzung solch einer Veranstaltung und auf diesem Niveau nicht möglich“, betonte Kalz.

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